Sonnenseite des Lebens

Ja, die Sonnenseite des Lebens! Schön ist sie! Genießenswert, voller Glück, „einfach“, fließend, … . Jeder von uns darf sie sehen, spüren, erfahren, genießen! Ja, absolut, bitte! Das ist unser Geburtsrecht! Viele von uns streben dabei jedoch nahezu blind, „süchtig“ und vernarrt auf sie zu! „Na, das muss doch immer so sein. Alles andere gehört nicht zum Leben und zu mir! Weg damit!“ Wir rennen weiter, immer weiter auf der Suche nach „glücksbringenden Erlebnissen/Erfahrungen/Einkäufen/etc.“ und gehen damit ins Gegenteil dessen, was wir uns wünschen und was unser vermeintliches „Ziel“ (Einheit, Ruhe, Frieden, hier und jetzt, …) ist. Manchmal so vernarrt, dass die Reise so unachtsam wird, dass dabei alles andere am Wegrand liegen bleibt und vermodert. Lieblos, vernachlässigt, traurig, enttäuscht, wütend, … . Vergessen wir dabei nicht, dass dies alles auch zu uns gehört? Vergessen wir dabei nicht, dass es Tag und Nacht gibt? Vergessen wir dabei nicht, dass ein Weg auch in der Dunkelheit weiter führt und nicht einfach aufhört, wenn die Sonne untergeht? Viel Spaß beim Autofahren! Schnell nach Hause bevor es dunkel wird, sonst endet die Straße! Hahahaha… 😀 Aber mal im Ernst, ist es in uns nicht auch manchmal/öfters auch so? „Oh, da ist was, was mir nicht gefällt, mich traurig macht, alte Erinnerungen hervor bringt, … . Da lauf ich lieber schnell mal weg, bevor es zu anstrengend wird! Ab ins Regenbogenland der Einhörner!“ Dabei ist das genau die Zeit, wenn ich tief im Vertrauen und in Liebe zu mir selbst durchhalten darf. Das ist eine Kriya! Keep up, wie Yogi Bhajan es immer so schön gesagt hat! Genau dann, wenn es „anstrengend“ zu werden scheint! Dies ist der Moment, wenn ich das Licht in die Dunkelheit hineintrage! Wenn ich das Licht meines Wagens anschalte und den Wegrand beleuchte, um zu erkennen, wie schön die Dunkelheit, meine eigene Dunkelheit ist und wie viel Liebe sie verdient! Dann entsteht wahre Freude!! Dann bin ich kon-zentriert (zentriert = in der Mitte, oder nicht? ;-)) auf ALLES, ja „fuckin‘“ alles, was da ist! Nicht nur auf das „Glück“ hin rennend (super auslaugend, oder?) und wenn es mir passt, schau ich weg! Neeeeeein, denn es gibt nicht Licht ODER Dunkelheit! Es gibt nur Licht UND Dunkelheit! Es gibt kein „wie oder was“ (hat es Dich verwirrt im Newsletter? ;-)), sondern nur ein „wie und was“! Dann erfahren wir bedingungslose Liebe. Denn die Bedingung an „Glück“ versperrt uns diesen Weg! Wir stehen vor der Schranke, rennen wie Lemminge dagegen an und wundern uns, warum wir kein Glück und nicht „dauernd“ Freude verspüren oder uns in eine Trance hineinbegeben, die uns etwas vorgaukelt bis zu einem Moment, an dem „plötzlich“ viel, viel Druck in irgendwelchen Ecken in unserem Leben entsteht? „Huch, was passiert denn hier plötzlich? Wo ist denn das Glück? Ach, dann renn ich einfach schneller (und noch unachtsamer, obwohl Achtsamkeit ja „voll unser Ding ist“).“ Ja, wir können Dinge wegdrücken, nicht anschauen, vermeiden, uns dagegen wehren und uns selbst in die eigene Tasche lügen! Das klingt zu drastisch? Wirklich? Dann noch deutlicher: Es IST eine Lüge! Die Wahrheit beinhaltet ALLES, nicht nur das, was mir gefällt und „schön“ ist! Ist auf der Welt alles schön oder schauen wir auch dort weg? Es ist ein kleiner Appell, endlich damit aufzuhören wegzuschauen (in mir und im außen), ehrlich mit mir selbst und anderen zu kommunizieren, anfangen WIRKLICH zu leben! Alle Facetten meines Selbst und des Lebens zu betrachten und zu lieben! Denn so ist das Leben, nicht anders! Sat Nam!

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Unser Herz

Wieso schrecken wir vor unserem Herzen zurück? Es ruft uns so laut. Es ruft seinen Schmerz hinaus. Es ruft seine Freude hinaus. Es ruft unser Leben hinaus! Es ruft uns zu: „Hey, schau her! Ich bin Dein Herz! Ich gehöre zu Dir! Alles was in mir ist, ist Teil von Dir! Wieso schaust Du mich nicht an? Wieso hörst Du mir nicht zu? Wieso willst Du mich immer übertönen? Wieso lässt Du uns nicht gemeinsam leben?“ Doch wir schauen und hören weg. Wir wollen vieles in uns nicht sehen! Meinen, das gehört nicht zu uns oder das wird schon so passen, wie es ist. Nein, tut es nicht! Wir sind so sehr in unserem Verstand und in unserem Ego, in unseren Mustern, Glaubenssätzen und Reaktionen gefangen, dass wir die Tür eiskalt wieder zu machen! Egal ob es um Schmerz, Freude, oder oder oder geht… Wir schlagen unserem Herzen die Tür wahrlich vor der Nase zu. Aus Bequemlichkeit, aus Faulheit, aus Angst, aus „Zeitmangel“, aus „ach eigentlich ist doch alles gut, auch wenn ich es selbst nicht glaube“, aus was weiß ich was… Ist das fair? Ist das die Annahme unseres Selbst? Ist das Liebe zu uns selbst? „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – Ja, was ist mit uns selbst? Wieso öffnen wir nicht das, was uns zu unserem wahren Leben verhilft? Wieso gestatten wir uns nicht zuzulassen, was in uns ist? Glauben wir wirklich, dass „halbgare“ Dinge gehen oder „halbe“ Freude uns glücklich macht? Dass unsere Gedanken uns glücklich machen können? Glauben wir wirklich, dass es unser Herz nicht verdient hat, immer wieder aufs Neue geheilt zu werden? Glauben wir wirklich, dass wir uns ihm nicht hingeben können? Es ist Dein Herz! Es ist wunderschön! Behandle es auch so! Alles in und an Dir ist es mehr als wert! Es ist Dein Leben! Das bist Du!

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Glauben wir das wirklich?

Die Zellen in unserem Körper sind in stetiger Veränderung und Erneuerung. Unser Dünndarm  alle 2 Tage, unser Dickdarm alle 10 Tage, unsere Hautzellen in 2-4 Wochen, unsere Lungen-Oberfläche in 8 Tagen, unsere Magenschleimhaut in einer Woche, die roten Blutkörperchen in 4 Monaten und die weißen in wenigen Tagen, unsere Knochen je nach Alter zwischen 10 und 25 Jahren. Und was tun wir in unserem Geist? Wir stehen und trauen uns nicht, uns zu verändern und zu erneuern oder nur so weit, dass es uns noch „gut“ geht. Was auf unserem Planeten und im Universum verändert sich nicht? Was erneuert und bewegt sich nicht? Nur wir, sehr oft! Weil wir Angst davor haben, in Unbekanntes vorzudringen, weil wir Sorge haben, dass da ja was lauern könnte, was uns in unserem Bewertungssystem nicht gefällt oder mir „nicht gut tut“. Glauben wir wirklich, dass eine Schlange, die sich häutet oder ein Schmetterling, der aus seinem Kokon schlüpft, keine „Schmerzen“ hat? Man darf wirklich recht herzlich lachen darüber! Und das bedeutet nicht, dass wir in einen Veränderungswahn kommen sollen, denn dieser ist auch nur ein „Spiel in uns“. Aber wir verändern sogar unsere Häuser und Gärten, dadurch dass wir „bauen“, werkeln, putzen und kaufen. Wir tunen unsere Autos! Hahaha… 😀 Nur eines soll immer gleich bleiben: wir selbst! Bloß nicht zu weit aus dem Fenster lehnen! Wie soll das funktionieren? Glauben wir wirklich, dass das eine „Überlebensstrategie“ ist? Noch mal herzlich lachen… Wir sind nicht hier „um zu bleiben wie wir sind“ (was für ein „gut gemeinter“ Geburtstagswunsch) – hoffentlich nicht! Wir wollen Frieden, sind aber nicht bereit dafür, in uns Frieden zu schaffen! Und Frieden beinhaltet eben nicht „Geschleime“ und „die Welt ist rosarot“. Nein! Frieden bedeutet Diskussion, Zuhören, Streit und Zusammenfinden, Liebe und Mitgefühl mit der Basis, gewaltfrei die Augen aufzumachen, zu konfrontieren und zu heilen. Doch das könnte uns ja nicht gefallen, auf was wir auf diesem Weg so stoßen. Dabei übersehen wir, dass wir den Spagat zwischen dem natürlichen Kreislauf und uns immer weiter aufspannen. Wir übersehen, dass wir uns in unserer Bewegungsunfähigkeit und „Selbstunverantwortung“ („irgendjemand wird es schon für mich richten“) selbst in eine Zerreißprobe begeben, die bei vielen Menschen in Unzufriedenheit, Traurigkeit, Energielosigkeit, ja oftmals Depression (zwischen 2000-2010 verdoppelte sich die Zahl der Depressionen in Deutschland; jeder vierte Mensch in Deutschland schluckt Anti-Depressiva!!!) führt, ohne zu wissen, woher das kommt! Wir wissen es nicht? Bei allem Mitgefühl, DOCH, das weißt DU, das weiß ich, das wissen wir ALLE! Aber wir tun so, als gebe es einen anderen Weg! Nein, den gibt es nicht! Erst im natürlichen Fluss entsteht Frieden, Harmonie, Kraft und Liebe! Und wie ein Fluss so ist, hat er genauso wie das Leben Stromschnellen und ruhige Fließbewegungen, Gefahren und sichere „Häfen“. Denn glauben wir wirklich, dass uns „Nicht-Veränderung“ in einem Flussbett aus Beton in „Sicherheit“ führen wird? Ja, das wird es! In die Sicherheit, dass dieser Fluss schnell überlaufen wird und unbefahrbar wird, sich selbst zerstört! Trau Dich, Deine eigene Reise auf dem Fluss zu begehen! Trau Dich, dich selbst zu konfrontieren und zu reflektieren. Trau Dich, aus Deinem Ego und Verstand heraus zu kommen und tiefer zu gehen, was auch immer kommen mag!

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Klagen, klagen aber bloß nichts wagen – geschweige denn TUN!

Jeder Mensch trägt seine eigene Selbstverantwortung. Das bedeutet nicht, dass er alles SELBST machen muss. Denn auch nach Hilfe fragen, darf jeder! Das liegt jedoch in der eigenen Verantwortung es auch zu tun. Nun stellt sich doch da manchmal, bei allem Mitgefühl für uns, eine Frage. Glauben wir immer noch, dass „Mama und Papa“ uns retten und unsere Situationen lösen? Ok, es gibt Situationen, in denen wir einfach nur Geduld brauchen und alles „erledigt“ sich von selbst. Doch wo bleibt unser Mut, Situationen, Herausforderungen und „Probleme“ selbstverantwortlich zu lösen und aus der Opferrolle zu schlüpfen, die überall in uns und der Gesellschaft lauern? Das einfachste Beispiel ist doch „Stress“… „Ich hab so viel Stress“, „die Arbeit macht mich kaputt“, „es sind viel zu viele Aufgaben, die mir aufgebrummt werden“, etc. Ähm, ok. Das mag ja sein! Doch glauben wir wirklich, dass uns jemand retten wird? Glauben wir wirklich, dass jemand für uns meditiert, spazieren geht, tief atmet, auch mal Nein sagt, …? Alle Möglichkeiten sind da. Es gibt Angebote, Kurse, andere Menschen, Anlaufstellen, … Ah, da sind wir wieder bei der Pille! 🙂 Zu anstrengend, sich selbst zu „bewegen“. „Ich hab für so etwas keine Zeit.“ – Stimmt, wir nehmen uns lieber die Zeit, uns „fertigzumachen“ anstatt etwas für uns zu tun. Bei allem Mitgefühl, wie bekloppt… da müssen wir schon selbst den Arsch hochkriegen! Was glauben wir eigentlich wer wir sind? Die Prinzessin auf der Erbse? Sorry, aber die Zeit der Opferrolle ist vorbei! Das ist alt! Das ist vorbei! Das ist Geschichte! Punkt. Denn es ist viel wundervoller! Wir sind unendlich!!! Wir dürfen aus all dem schöpfen, was uns umgibt! Das Universum ist unendlich, worauf warten wir?

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Die Pille

Was ist eigentlich die Erwartung an die Wissenschaften? Und was ist dabei die Erwartung an uns selbst? Krank sein ist doof. Gehört ja nicht zum Menschsein dazu. Und wenn wir krank sind, dann soll es so schnell wie möglich eine Pille wieder richten. Und hierzu gehören alle Arten von sogenannten „Krankheiten“. Physisch, psychisch, seelisch, … . Ähm… Ich habe solch eine Wunderpille noch nicht gesehen. Und die „Wunderpillen“ die es gibt, was machen diese? Sind sie so schlau, wirklich der Ursache auf den Grund zu gehen und diese auf der einen Seite zu beheben und auf der anderen Seite einen Veränderungsprozess zu aktivieren?! Oder vergraben sie nur die eigentliche Ursache und beheben nur die Symptome? Wir rennen der „Gesundheit“ hinterher und vergessen dabei vollkommen, dass es auch einen gesunden Weg des „Krankseins“ gibt. Möglicherweise benötigen es unser Körper, unser Geist, unsere Seele?! Möglicherweise können wir daraus lernen… Möglicherweise besteht die Chance, dahinter zu schauen und uns noch mehr zu entdecken… Möglicherweise ist es einfach nur menschlich, dass alle Geschöpfe dieser Natur auch mal eine Zeit haben, in der eine „Krankheit“ sie wachsen lässt… Ach so… Ich vergas. Das ist zu anstrengend. Dann doch lieber die Pille. Und wenn die Pille nicht hilft, dann kann ich immer noch dem Arzt die Schuld geben. Oder dem Hersteller oder der Pharmaindustrie oder einfach meinem ganzen Sein, nicht so zu funktionieren, wie „ich“ es gerne hätte. Oder ist es nur die fehlende Selbstverantwortung (mehr oder weniger in jedem von uns!), uns um unser Wohl zu kümmern und zuzulassen was sein darf? Oder sind wir alle (manchmal) einfach nur zu „faul“, an uns allumfassend – physisch, geistig und seelisch – zu „arbeiten“? Ah… Ich vergas auch hier. Das ist zu anstrengend. Dann lieber eine neue Technologie (Fitness, Ernährung, „Kosmetik“,…), Arznei, „Stoffe“, Wundermittel, Wunderheiler, … nutzen, die uns das Glück vom Himmel versprechen und dabei viele andere Aspekte vergessen oder unterdrücken. Die anderen werden es schon für mich richten! Äääähm… Nun ja… Möglicherweise. Möglicherweise auch nicht. Lassen wir das mal dahingestellt. Die Fragen die dahinter steckt: Kann ich die volle Verantwortung für mein Wohlbefinden und dadurch mein Leben übernehmen? Bin ich bereit, den Mut aufzubringen, dort hinzuschauen, wo es Unbekanntes zu entdecken gibt? Bin ich bereit, für mich einzustehen!? Die Zeit, Ausdauer, Geduld, Liebe, Mitgefühl für mich aufbringen… Das was unsere Gesundheit wirklich ausmacht!

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Sing – Ein Manifest

Manchmal steht man auf Manifeste. Also ich zumindest. Phänomene die uns auf eine ganz andere Art und Weise mit uns selbst verbinden können, müssen einfach geteilt werden. Und diese hier stellen für mich persönlich die heiligste „Meditation“ dar:

„Ray man eh bidh jog kamao. Singhee saach akapat kanthala. Dhiaan bibhoot charhaao. Taatee gaho aatam bas kar kee. Bichaa naam adhaarang. Baaje param taar tat har ko. Upajay raag rasaarang. Ughatay taan tarang rang atay giaan geet bandhaanang. Chak chak rahay dayv daanav mun. Chhak chaak biyom bivaanang. Aatam upadays bhays sanjam ko. Jaap so ajapa jaapay. Sada rahay kanchan si kaya. Kaal na kabahoo byaapay.“ – Guru Gobindh Singh

Oh my mind practice Yoga in this way: Let Truth be your horn, sincerity your necklace, and meditation the ashes you apply on your body. Catch your burning soul (self) and stop the flames.  Let the soul (self) be the alms bowl in which you collect the sweet Naam and this will be the only support you will ever need. The Universe plays its divine music.  The sound of reality is shrill, but this is where God is. When you listen to the reality from this place of awareness the sweet essence of Raag arises. Waves of melodies, emotions, and passions arise and flow through you.  Bind yourself with the song of God. The Universe spins like a potter’s wheel and from it fly demons and angels.  The sage listens to this and instead of getting caught in either one, the sage drinks in the nectar of the heavens and is carried to the heavens in a divine chariot. Instruct and clothe yourself with self-control. Meditate unto infinity until you are meditating without meditating. In this way, your body shall remain forever golden, and death shall never approach you.

Dieser Shabad beschreibt es auf eine ganz wundervolle Art und Weise. Das Manifest dahinter ist ganz einfach. Hör Musik! Lausche ihr! Tanz mit ihr! Sing mit ihr! Spiele sie! Meditier mit ihr! Meditiere auf sie! Liebe sie! Verlier Dich in ihr! Was auch immer Du damit machen willst. Welche Musik es auch sein sollte… Es sind so viele Phänomene. Dabei ganz besonders das Singen! Als Kind singen wir viel. Wir lieben es. Und viele Menschen verlieren es. Wieso? Und wenn wir dann singen können, tun wir es zaghaft und meinen, wir können es nicht. Hat danach jemand gefragt? Nein! Und können wir nicht alle singen? JA! Lasst es uns tun! Aus tiefstem Herzen! Aus unserer Seele heraus! Lassen wir uns von dem Nektar ergötzen und tauschen ein in eine Welt, die schwingt, als würde sie kein Ende nehmen. Wenn wir die Augen schließen, in uns eins sind, uns hören, unseren Ausdruck der eigenen Seele. Das sind wir. Das bist Du!

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Tropfen Deines Selbst

Zweite Chance, nächste Chance. Immer wieder und immer weiter. Qual die wir empfinden, Strafe die wir fühlen. Schmerzen, die uns aggressiv umgeben. Es darf nicht schon wieder weitergehen. Das Gleiche noch einmal?! Was erschreckt die Geister in uns, diese Grausamkeit über uns ergehen zu lassen. Eine Schauer aus immer wiederkehrenden dunklen Teilen unseres eigenen Seins und Lebens. Tiefer, tiefer, immer weiter. Es sind die allesentscheidenden Momente, immer wieder. Nur die Jahreszeit wechselt. Jahr für Jahr, Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde, Augenblick für Augenblick. Mit welchem Blick betrachten wir es? Mit welchen Gedanken treiben wir uns darin herum? In der zweiten Chancen, in der nächsten Chance. Alles erwächst aus diesem winzigen Tropfen eines unendlichen Universums. Überall gleich, überall gegenseitiger als alles Vorstellbare. Reich neben arm, groß neben klein, dick neben dünn, glücklich neben traurig, voller Liebe neben vollem Hass, Freude neben Trauer – was denn noch? Wie viele Tropfen müssen den Ozean noch füllen? Wie viele Augenblicke dürfen wir noch teilen? Wie viele Chancen dürfen wir noch leben? Es ist ein Wunder! Es sind Tropfen der Freiheit. Es sind Tropfen der Liebe. Es sind Tropfen der erfahrbaren Augenblicke. Es sind Tropfen des Feuers. Es sind Tropfen voller Reisen. Es sind Tropfen voller Unendlichkeit. Es sind die Tropfen Deines eigenen Selbst! Deiner Chancen! Deines Lebens! Deines Seins!

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Ein wahrlicher Dialog

Schon heute Abend kurz nach der Wahl lese ich die ersten Kommentare zur Wahl, vor allem zur AfD. Es wird nicht verstanden, wieso Menschen diese Partei wählen können. Wie eine Partei mit ihren „Inhalten“ so polarisieren kann. Nur ist es das wirklich? Es ist auf jeden Fall zu 75 % eine Protestwahl der WählerInnen der AfD. Was bedeutet das? Es besteht eine Chance auf Dialog. Ja, die AfD sitzt nun in Landtagen und das nicht unbeträchtlich. Und ja, es wird (hoffentlich) auch ein geduldiger Dialog mit der AfD in den Landtagen stattfinden (müssen). Doch entscheidender sind die vielen Menschen, die protestieren. Wie stark protestieren die „Gegner“ der AfD? In der Politik macht größtenteils jede der anderen Parteien was das eigene Partei-Ego will. Unter den Menschen im Allgemeinen spricht man viel und tut für die „Masse“ doch noch wenig. Und auch hier kann oft kein Frieden geschlossen werden. Weil alle Seiten unter dem Einfluss der Angst stehen. Wir dürfen uns nun alle für einen Dialog öffnen. In uns, um uns herum und unter den aktuellen „Lagern“. Es ist eine große Chance! Denn im Kern wollen alle dasselbe. Freiheit! Freiheit von Ängsten, Freiheit von Sorgen, Freiheit von diesen Ketten in uns. Auf welche Art und Weise das geschehen soll, sehen wir gerade jetzt. Das Herz öffnen für seinen „Feind“. Das ist Gatka! Wir sollten unter uns Menschen wieder anfangen bedingungslos zu lieben. Erst einmal uns selbst und die Geschenke jeder einzelnen Sekunde, was auch immer die nächste Sekunde bringen wird. Wir sollten einen, zwei Schritte in unserem Denken weiter gehen! Was passiert dann? Dann sind wir in Freiheit, in Verbindung zum Universum, zu uns selbst. Dann können wir kommunizieren, wahrliche Dialoge führen, uns verstehen und den Blick für die Möglichkeiten öffnen. Dann können Wunder geschehen oder auch nicht. Doch immer im Vertrauen, frei zu sein! Glücklich! Gesund! Und im Frieden!

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Du bist ein Wunder

Alles ist möglich dieses Jahr! Noch einmal. Es ist das Jahr der Wunder! Ganz bestimmt! Und diese Wunder beginnen in Dir! Du bist ein Wunder! Du bist ein Geschöpf, zur Schöpfung gehörend. Es gilt, nun wirklich loszugehen! Ernsthaft und doch mit aller Freude, willensstark und dabei nicht verbissen, vertrauend und gleichzeitig mit offenen Augen, die Seele vorneweg. Es ist möglich! Ja, es braucht Kraft. Es braucht Ausdauer. Und ja, es verlangt uns einiges ab. Aber dürfen wir dafür nicht aus der unendlichen Kraft des Universums in uns schöpfen und handeln? Alles steckt in uns! Lasst es uns jetzt in die Welt tragen! Lasst uns jetzt verändern! Lasst uns jetzt heilen! Lasst uns jetzt schreien! Lasst uns jetzt feiern! Lasst uns jetzt tanzen! Lasst uns jetzt lieben! Diese Welt in und um uns ist nicht schlecht, Situationen sind nicht schlecht. Wir kreieren es! In uns, jeder von uns. Nicht nur Du, ich alleine sondern wir alle haben eine Selbstverantwortung! Für Dich, für mich, für uns. Das ist unserer aller Aufgabe. Das ist unser Weg! Die Seele läuft vorneweg, und bekommt den Wind ins Gesicht. Da laufen wir aber nicht gerne. Hintenan, geschützt ist unserem Ego, Verstand, … lieber. Lauf vorneweg! Gesell Dich zu Deiner Seele. Lasst uns diese Schönheit jetzt sehen! Lasst uns diesen Garten jetzt zum blühen bringen! Lasst uns in die tiefe Freude eintauchen! Lasst uns jetzt den Frieden erfahren! „Es heißt, dass das, was sonst 20 Jahre dauern würde, mit Kundalini Yoga in einem Jahr erreicht werden kann.“ – Yogi Bajan. Worauf warten wir? Was hält uns noch davon ab? Balancier nur eines! Die Verbindung zu Deiner Seele. Und alles andere wird für Dich gelöst! Löse die Knoten! Es ist Zeit. Lasst uns jetzt Unmögliches möglich machen! Lasst uns jetzt leben! Lasst uns jetzt den Ozean erkunden! Lasst uns jetzt die Ketten sprengen! Lasst uns jetzt die Welt sehen! Sat Nam!

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Ein tiefer Blick

In bestimmten Momenten schauen wir zurück. Wir drehen uns um und sehen, was hinter uns liegt. Wir sehen Momente, Erfahrungen, uns selbst… Was ist aus uns geworden? Wo stehen wir in unserem Inneren, in der Verbindung zu unserer Seele, zu unserem wahren Ich? Jede Sekunde verändert sich, jeder Moment legte mehr davon frei, was in uns wirklich lebt. Wir schwimmen auf diesem Ozean, drehen und wenden uns im Schein der Sonne, im Regen der über uns hinein prasselt und lassen uns vom Wind treiben, der uns streichelt. Mal sanft, mal stark, mal klar, mal voller Dunst. Dieser unendliche Blick bleibt am Horizont und das Lächeln gleitet über die Lippen hinweg. Wir reisen und bewegen uns weiter und weiter voller Mut und Freude. Die Freude, dass wir mehr und mehr strahlen und unsere schweren Häute ablegen, die so sehr auf uns lagen. Wir beginnen in unserer vollen Authentizität zu leben, von Herzen und mit der Kraft unserer Seele. Es gibt kein Zurück, es gibt kein morgen. Es gibt nur diesen Moment, der wie ein verliebter Blick in unseren Augen scheint und endlos ist. Die Zeit steht still. Sie erreicht uns nicht! Wir erheben uns über sie und tauchen hinab in diesen Ozean, der voller Frieden, Freude, Leben und purer Kraft in uns ist. Wir dürfen unser eigenes Feuer entzünden, uns daran wärmen und das Leben damit füllen! Es ist die Leidenschaft, die uns antreibt, das Leben zu leben! Die Liebe zu lieben! Zu sehen, was entsteht, wenn wir endlich damit beginnen, uns aufzurichten und uns selbst in die Augen schauen – die Anmut, Schönheit, Würde, Freude, Liebe unseres eigenen Ichs, das wir beginnen zu ehren!

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