Sonnenseite des Lebens

Ja, die Sonnenseite des Lebens! Schön ist sie! Genießenswert, voller Glück, „einfach“, fließend, … . Jeder von uns darf sie sehen, spüren, erfahren, genießen! Ja, absolut, bitte! Das ist unser Geburtsrecht! Viele von uns streben dabei jedoch nahezu blind, „süchtig“ und vernarrt auf sie zu! „Na, das muss doch immer so sein. Alles andere gehört nicht zum Leben und zu mir! Weg damit!“ Wir rennen weiter, immer weiter auf der Suche nach „glücksbringenden Erlebnissen/Erfahrungen/Einkäufen/etc.“ und gehen damit ins Gegenteil dessen, was wir uns wünschen und was unser vermeintliches „Ziel“ (Einheit, Ruhe, Frieden, hier und jetzt, …) ist. Manchmal so vernarrt, dass die Reise so unachtsam wird, dass dabei alles andere am Wegrand liegen bleibt und vermodert. Lieblos, vernachlässigt, traurig, enttäuscht, wütend, … . Vergessen wir dabei nicht, dass dies alles auch zu uns gehört? Vergessen wir dabei nicht, dass es Tag und Nacht gibt? Vergessen wir dabei nicht, dass ein Weg auch in der Dunkelheit weiter führt und nicht einfach aufhört, wenn die Sonne untergeht? Viel Spaß beim Autofahren! Schnell nach Hause bevor es dunkel wird, sonst endet die Straße! Hahahaha… 😀 Aber mal im Ernst, ist es in uns nicht auch manchmal/öfters auch so? „Oh, da ist was, was mir nicht gefällt, mich traurig macht, alte Erinnerungen hervor bringt, … . Da lauf ich lieber schnell mal weg, bevor es zu anstrengend wird! Ab ins Regenbogenland der Einhörner!“ Dabei ist das genau die Zeit, wenn ich tief im Vertrauen und in Liebe zu mir selbst durchhalten darf. Das ist eine Kriya! Keep up, wie Yogi Bhajan es immer so schön gesagt hat! Genau dann, wenn es „anstrengend“ zu werden scheint! Dies ist der Moment, wenn ich das Licht in die Dunkelheit hineintrage! Wenn ich das Licht meines Wagens anschalte und den Wegrand beleuchte, um zu erkennen, wie schön die Dunkelheit, meine eigene Dunkelheit ist und wie viel Liebe sie verdient! Dann entsteht wahre Freude!! Dann bin ich kon-zentriert (zentriert = in der Mitte, oder nicht? ;-)) auf ALLES, ja „fuckin‘“ alles, was da ist! Nicht nur auf das „Glück“ hin rennend (super auslaugend, oder?) und wenn es mir passt, schau ich weg! Neeeeeein, denn es gibt nicht Licht ODER Dunkelheit! Es gibt nur Licht UND Dunkelheit! Es gibt kein „wie oder was“ (hat es Dich verwirrt im Newsletter? ;-)), sondern nur ein „wie und was“! Dann erfahren wir bedingungslose Liebe. Denn die Bedingung an „Glück“ versperrt uns diesen Weg! Wir stehen vor der Schranke, rennen wie Lemminge dagegen an und wundern uns, warum wir kein Glück und nicht „dauernd“ Freude verspüren oder uns in eine Trance hineinbegeben, die uns etwas vorgaukelt bis zu einem Moment, an dem „plötzlich“ viel, viel Druck in irgendwelchen Ecken in unserem Leben entsteht? „Huch, was passiert denn hier plötzlich? Wo ist denn das Glück? Ach, dann renn ich einfach schneller (und noch unachtsamer, obwohl Achtsamkeit ja „voll unser Ding ist“).“ Ja, wir können Dinge wegdrücken, nicht anschauen, vermeiden, uns dagegen wehren und uns selbst in die eigene Tasche lügen! Das klingt zu drastisch? Wirklich? Dann noch deutlicher: Es IST eine Lüge! Die Wahrheit beinhaltet ALLES, nicht nur das, was mir gefällt und „schön“ ist! Ist auf der Welt alles schön oder schauen wir auch dort weg? Es ist ein kleiner Appell, endlich damit aufzuhören wegzuschauen (in mir und im außen), ehrlich mit mir selbst und anderen zu kommunizieren, anfangen WIRKLICH zu leben! Alle Facetten meines Selbst und des Lebens zu betrachten und zu lieben! Denn so ist das Leben, nicht anders! Sat Nam!

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Du bist Du

Du schaust in die Augen! Du siehst Liebe, Glück, Freude, Wohlbefinden, Ruhe, Frieden. Und Du siehst in diese Augen. Du siehst Hass, Trauer, Schmerzen, Angst, Verwirrtheit, Kämpfe. Auf einmal, in einem Moment. Es ist alles da. In diesem Augenblick. In diesen Augen. Der Schleier schwebt von einer Seite zur anderen. Die Augen geben preis, was verborgen und offensichtlich so schön strahlt oder im Schleier verschwimmt. Könnten sie denn immer strahlen? Könnten Sie diesen Schleier verschwinden lassen? Auf immer und ewig. Erleuchten sie dann? Erleuchten diese Augen und die Seele dann? Oder strahlen sie schon von sich aus, Schleier hin oder her?! Du schaust in die Augen. Du siehst das hin und her, das auf und ab, das vor und zurück, die Spannung die herrscht. Die Spannung, nicht annehmen zu können, alles zu tun und dann doch wieder weitermachen zu müssen, zu dürfen. Die Spannung ist ernst und herrscht aus dem Schleier heraus. Sie zermürbt und macht blind. Zugleich ist sie schwach, wenn diese Augen anfangen wirklich zu sehen, zu erkennen, wie der Schleicher zu lüften ist. Du siehst Liebe, Glück, Freude, Wohlbefinden, Ruhe, Frieden. Du siehst den inneren Strahl der Seele, des wahren Ichs, des „Originals“, des Selbst! Du erkennst diese Vollkommenheit. Diese Kraft. Diese unbeschreibliche Weite und das Vertrauen, alles zu tun und dann doch wieder weitermachen zu dürfen. In allem Glück, das durch die Augen strahlen kann. Durch all die bedingungslose Liebe, die in jeder Zelle Deines Seins lebt. Wie können diese Augen dann Hass, Trauer, Schmerzen, Angst, Verwirrtheit, Kämpfe sehen? Du bist Liebe! Du bist Vertrauen! Du bist Du!

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