Unser Herz

Wieso schrecken wir vor unserem Herzen zurück? Es ruft uns so laut. Es ruft seinen Schmerz hinaus. Es ruft seine Freude hinaus. Es ruft unser Leben hinaus! Es ruft uns zu: „Hey, schau her! Ich bin Dein Herz! Ich gehöre zu Dir! Alles was in mir ist, ist Teil von Dir! Wieso schaust Du mich nicht an? Wieso hörst Du mir nicht zu? Wieso willst Du mich immer übertönen? Wieso lässt Du uns nicht gemeinsam leben?“ Doch wir schauen und hören weg. Wir wollen vieles in uns nicht sehen! Meinen, das gehört nicht zu uns oder das wird schon so passen, wie es ist. Nein, tut es nicht! Wir sind so sehr in unserem Verstand und in unserem Ego, in unseren Mustern, Glaubenssätzen und Reaktionen gefangen, dass wir die Tür eiskalt wieder zu machen! Egal ob es um Schmerz, Freude, oder oder oder geht… Wir schlagen unserem Herzen die Tür wahrlich vor der Nase zu. Aus Bequemlichkeit, aus Faulheit, aus Angst, aus „Zeitmangel“, aus „ach eigentlich ist doch alles gut, auch wenn ich es selbst nicht glaube“, aus was weiß ich was… Ist das fair? Ist das die Annahme unseres Selbst? Ist das Liebe zu uns selbst? „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – Ja, was ist mit uns selbst? Wieso öffnen wir nicht das, was uns zu unserem wahren Leben verhilft? Wieso gestatten wir uns nicht zuzulassen, was in uns ist? Glauben wir wirklich, dass „halbgare“ Dinge gehen oder „halbe“ Freude uns glücklich macht? Dass unsere Gedanken uns glücklich machen können? Glauben wir wirklich, dass es unser Herz nicht verdient hat, immer wieder aufs Neue geheilt zu werden? Glauben wir wirklich, dass wir uns ihm nicht hingeben können? Es ist Dein Herz! Es ist wunderschön! Behandle es auch so! Alles in und an Dir ist es mehr als wert! Es ist Dein Leben! Das bist Du!

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Tropfen Deines Selbst

Zweite Chance, nächste Chance. Immer wieder und immer weiter. Qual die wir empfinden, Strafe die wir fühlen. Schmerzen, die uns aggressiv umgeben. Es darf nicht schon wieder weitergehen. Das Gleiche noch einmal?! Was erschreckt die Geister in uns, diese Grausamkeit über uns ergehen zu lassen. Eine Schauer aus immer wiederkehrenden dunklen Teilen unseres eigenen Seins und Lebens. Tiefer, tiefer, immer weiter. Es sind die allesentscheidenden Momente, immer wieder. Nur die Jahreszeit wechselt. Jahr für Jahr, Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde, Augenblick für Augenblick. Mit welchem Blick betrachten wir es? Mit welchen Gedanken treiben wir uns darin herum? In der zweiten Chancen, in der nächsten Chance. Alles erwächst aus diesem winzigen Tropfen eines unendlichen Universums. Überall gleich, überall gegenseitiger als alles Vorstellbare. Reich neben arm, groß neben klein, dick neben dünn, glücklich neben traurig, voller Liebe neben vollem Hass, Freude neben Trauer – was denn noch? Wie viele Tropfen müssen den Ozean noch füllen? Wie viele Augenblicke dürfen wir noch teilen? Wie viele Chancen dürfen wir noch leben? Es ist ein Wunder! Es sind Tropfen der Freiheit. Es sind Tropfen der Liebe. Es sind Tropfen der erfahrbaren Augenblicke. Es sind Tropfen des Feuers. Es sind Tropfen voller Reisen. Es sind Tropfen voller Unendlichkeit. Es sind die Tropfen Deines eigenen Selbst! Deiner Chancen! Deines Lebens! Deines Seins!

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Wir dürfen erkennen

Genießen wir wirklich jeden Augenblick? Ist jeder Moment auch der unsere und wir eins mit ihm? Die Zeit rennt an uns vorbei, auch wenn das Rennen manchmal langsam ist. Und leben wir dabei die Erlebnisse in jeder Sekunde aus tiefstem Herzen? Wir leben sie so oft aus der Sehnsucht heraus, glücklich zu sein. Diese Sehnsucht, die die Zeit erst rennen lässt. Wir begeben uns auf eine Reise, die jedoch nicht enden wird. Diese Reise führt uns weg vom eigentlichen Kern, von uns, unserem Herzen, unserer Seele. Wir begeben uns auf eine Reise ins Nirgendwo. Und entfernen uns weiter und weiter von der wahren Identität, der Liebe, vom Glück. Wir dürfen uns umschauen und dabei erkennen, dass es jeder Atemzug, jeder Klick in unserem Leben mehr als wert ist, geehrt zu werden! Die Reise muss nicht beginnen, denn wir sind schon da! Wir dürfen erkennen!

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Die Seele bebt

Wir fühlen uns als wären wir innerlich schon gestorben. Alles brodelt, brennt, kribbelt, sticht und reißt. Es will uns alles zerreißen. Unser Herz, unsere Seele, unseren Körper. Tränen fließen deswegen über das Gesicht und tropfen auf den Boden herab. Die Bilder schießen durch den Kopf und wir wollen sie festhalten. Bloß nicht loslassn, nein, jetzt noch nicht und vielleicht für immer. Sie sind nicht real, doch sind sie so sehr da. Das Herz, es schreit. So laut, so laut ganz tief heraus. Die Seele bebt voller Kraft. In ihr, in unserem wahren Sein, spüren und leben wir es in jedem einzigen Moment. Das Glück!

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