Vatertag

Auch wenn der „Vatertag“ den Vätern gilt, ist es doch auch ein guter Tag, um über das grundsätzliche Mann-Sein zu reflektieren. Viel wird in der heutigen Gesellschaft darüber gesprochen, diskutiert und debattiert, was die „neue Rolle“ der Frau ist. Das ist absolut notwendig und für uns als Menschheit womöglich der größte „Gewinn“ (wenn es sich ändern wird!), den wir auf lange Zeit geschenkt bekommen. Frauen schließen sich zusammen, erkennen ihre wahre Kraft, ihre Liebe und ihre immense und wahre Wichtigkeit für unsere Gesellschaft, deren Entwicklung und Zukunft. Und ich persönlich wünsche mir dafür, dass Frauen erkennen, dass es nicht die Zeit der Rache ist, sondern dass Frauen ihre herzliche Intelligenz nutzen, um eine Balance auf unserer Welt herzustellen, in der wir Frieden erleben dürfen.

Dabei dürfen wir erkennen, dass dies eine Seite der Medaille ist. Ich möchte heute ein Wort für die Männer erheben. Dies ist kein Geschlechterkampf, kein Vergleich, kein besser-schlechter, wichtiger-unwichtiger oder sonst irgendetwas in diese Richtung. Das ist alles alt und Bullshit! Jedoch darf auch ich auf meinem spirituellen Pfad immer wieder erkennen, dass (auch von Männern) ein neues Männerbild erschaffen wird, welches (aus rein persönlicher Sicht) ein neues Bild erschafft, was (derzeit) für Männer genauso wenig erreichbar ist, wie das alte Bild der vermeintlichen Stärke, Macht, Kraft und Überheblichkeit. Wir (Frauen und Männer) kreieren einfach neue Bilder für uns alle aus unserem Verstand, drehen alte Bilder einfach um, reagieren auf alte Glaubenssätze, Gelerntes und vergessen dabei ehrlich und offen in uns hinein zu spüren, was es denn wirklich und wahrhaftig bedeutet! Was bedeutet das konkret für uns als Mann? Mag man Büchern, „Gelehrten“, Forschungen Glauben schenken (anstatt in uns selbst zu horchen), wird der heutige Mann eine „Allzweckwaffe“: liebevoller Partner, straighter Vordenker, einfühlsamer Zuhörer, stabiler Anker, „Schwäche zeigender“ Mensch, dabei doch immer positiv gestimmter Mann, Sexgott, begabter Koch, sich selbst verwirklichende Seele, und und und… Und wenn das nicht erfüllt wird, bye bye. Nun, man mag darüber denken, wie man möchte. Doch stellen wir alle nicht wieder fein abgestimmte Ansprüche (an Männer UND Frauen), die ein perfektes Bild schaffen, ohne das jegliche Form der Beziehung nicht wirklich funktionieren kann? Erheben wir dabei nicht wieder irgendwelche womöglich übertriebenen Forderungen an uns selbst und an andere? An die Stelle des „Schönheitsideals“ tritt das „Spiritualitätsideal“! Ist es das was wir wollen? Ist das Liebe?

Ist es nicht einfach nur wichtig, Mensch zu sein? Sollten wir uns nicht endlich generell von einem „Rollen-/Typendenken verabschieden“? Wir sind alle so einzigartig, haben unsere eigenen Energien, unsere eigenen Aufgaben, unsere eigenen seelischen Prägungen, unsere eigene Liebe… Lässt sich dabei alles so einfach in Frau und Mann einteilen? Alle müssen so sein, alle anderen so. Mir kommt dazu das Beispiel des Schulsystems in den Sinn. Wie auch immer ein Kind veranlagt ist, es wird über den Kamm der/des Schülerin/Schülers geschert und hat bestimmten Vorstellungen zu entsprechen. Ist das so einfach? Ist das so einfach mit uns als Frau und Mann? Steckt nicht einfach noch mehr dahinter als wir zu glauben scheinen? Ist nicht alles in uns und äußert es sich in jedem ganz individuell und besonders? Wir dürfen darüber reflektieren und uns fragen, was für eine Zukunft wir in der Beziehung von Frau und Mann in der Gesellschaft, auf der Arbeit, in Partnerschaften, Freundschaften und in unserem eigenen Sein möchten. Wir dürfen unsere eigene Stimme hören und nicht das, was irgendjemand hinaus posaunt „ja, so muss es sein“! Das ist genauso alt und ja auch, sorry, Bullshit! Es ist Zeit sich darüber zu erheben und uns als Menschen zu behandeln! Und ja, es ist Zeit dafür, dass wir Männer uns für uns selbst öffnen. Und, sorry, nicht der Frauen wegen, sondern aus der eigenen Liebe zu uns selbst, um zu erfahren, was wir entdecken, wer und was wir eigentlich sind.

Und weil heute Vatertag ist: DANKE an meinen Vater, der nicht immer “perfekt” war, der seine Liebe aber immer auf seine eigene Art und Weise gezeigt hat, um mir Aufgaben im Leben zu geben, an denen ich wachsen darf!

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Leben im Herzen

Oftmals wird darüber gesprochen und philosophiert, dass wir uns Herz öffnen dürfen. Es wird geübt, praktiziert, Techniken werden angewendet und Anstrengungen dafür aufgewendet, um ein offenes Herz zu „erhalten“. Es wird darauf meditiert, gebetet, wir können Retreats besuchen und dabei hoffen, dass sich etwas verändert. Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage. Wie soll das gehen? Wie soll ein Herz geöffnet werden, dass immerzu offen ist? Unser Herz ist aus Liebe gemacht! Unser Herz ist Gottes Willen, um es für uns und andere strahlen zu lassen. Unser Herz enthält das ganze Universum! Es ist unser Sprach- und zugleich Empfangsrohr für das, was uns im Leben geschenkt werden darf. Ist es da nicht sinnvoller zu fragen, was in unser Herz hinein und hinaus geht? Was wollen wir rein und raus lassen? Was darf uns erfüllen und mit was wollen wir es erfüllen? Das ist unsere Wahl aus unendliche vielen Möglichkeiten. Wir können sie in jeder Minute treffen! Ist es das Mitgefühl oder ist es die Rücksichtslosigkeit? Ist es Dankbarkeit oder ist es Undankbarkeit? Ist es die Freude oder ist es die Frustration? Ist es der Mut oder ist es die Angst? Ist es die Liebe oder ist es der Hass? Für was wollen wir uns entscheiden?

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Wie geht es Dir?

„Wie geht es Dir?“ ist wohl die am häufigsten gestellte Frage der heutigen Zeit. Und dabei ist sie zugleich die wohl am oberflächlichsten gestellte, doch dabei die wichtigste Frage, die wir uns gegenseitig stellen können. Passenderweise hatte eine Schülerin gestern in einer Yogaklasse genau das angesprochen, was sich zu einer regen Gesprächsrunde entwickelte. Wie viele Menschen fragen wir und uns nach unserem „Gemütszustand“? Und was ist unsere/deren Antwort? Hören wir nicht meistens „ja, passt schon“, „ja, alles klar“, „gut, gut“… BLA BLA! Noch schöner ist ja die Frage: „Na, alles gut?“ Was für eine Antwort wird hier bitte erwartet? Hahaha… 😀 Wie sagte sie so schön gestern: „Im Endeffekt belügen wir uns alle täglich. Uns selbst und die anderen.“

Wieso steigen denn Depressionsfälle, Burnout, Krankheiten, Rückenschmerzen, kein Bock auf den Job, Politikverdrossenheit, Kriege, Umweltzerstörung, … etc. etc. etc. immer mehr an, wenn es allen gut geht? Also geht es uns allen jetzt so gut und trotzdem nicht? Paradox! Wieso trauen wir uns nicht die Wahrheit zu sagen? Wenn Dein Rücken weh tut, ist dann ALLES gut? Wenn Deine Beziehung kaputt ist, ist dann alles gut? Wenn Du Angst hast, ist dann alles gut? Nein, ist es nicht und das ist okay so! Wieso trauen wir uns nicht zu differenzieren, ehrlich zu sein oder können wir es womöglich gar nicht (mehr)? „Meinem Herzen geht es gut, mein Rücken zwickt, mein Job ist so, etc.!“ Oder haben wir Angst davor, den anderen zu „belasten“? Oder trauen ihm/ihr nicht zu, dass er/sie es ehrlich meint?

Und ja, ehrlich gesagt, meistens wird die Frage wohl bloß aus Höflichkeit gestellt und mit der „Hoffnung“, dass bloß nicht tiefer drauf eingegangen wird. Dann brauchen wir sie auch nicht stellen. Oder aus diesem Grund am besten, „na, alles gut?“ fragen! Es könnte ja sonst passieren, dass ich mich mit meinem Gegenüber auseinandersetzen und möglicherweise Mitgefühl aufbringen und einen Teil meiner „so kostbaren“ Lebenszeit opfern darf. Was für ein Irrglaube!

HALLO, MENSCHHEIT! AUFWACHEN! Wenn wir ehrlich sind, brauchen wir die Frage nicht stellen, denn wir können spüren, was im anderen vorgeht. Auch DU kannst das! Wir sind in diesem Moment nur einen Schritt davon entfernt, uns auf einer tieferen Ebene des Herzens zu begegnen und diese Frage dann wirklich ehrlich zu stellen und auf eine Antwort zu hoffen, die ehrlich von Herzen kommt. Ein Start, der uns die Möglichkeit gibt, uns mit dem anderen Menschen zu verbinden. Das ist die Chance unserer heutigen Zeit. Wir dürfen aus der Trennung herauskommen und uns gegenseitig unterstützen, zuhören, helfen und heilen! Und dabei erkennen, dass es wichtigere Dinge gibt, als die, die uns vorgegaukelt werden. Und dazu gehört auch, dass es uns immer GUT gehen muss! Nein, muss es nicht! Und geht es auch nicht! Lasst uns ehrlich miteinander umgehen! Lasst uns lernen, uns wieder als mehrdimensionales „Wesen“ zu betrachten und nicht als „flaches Ding“, das funktionieren muss! So läuft das nicht, das ist nicht menschlich! Ehrlichkeit ist menschlich! Mitgefühl ist menschlich! Liebe ist menschlich! Wie geht es Dir?

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Begegnungen

Wir laufen durch die Straßen und sehen andere Menschen. Wir treffen uns mit Freunden, Bekannten, Verwandten und dürfen sie wahrnehmen und spüren. In jedem dieser Momente darf uns bewusst werden, uns auf einer Ebene der Liebe zu treffen und zu begegnen. Gerade heutzutage laufen wir oft wie in einer Glocke durch die Welt und schotten uns oftmals auf unseren Wegen ab. Was würde aber passieren, wenn wir nur auf unserem Weg zum Einkaufen, durch den Supermarkt, auf der Arbeit, … jedem Menschen, egal ob wir ihn mögen, riechen können, sehen wollen, … mit Liebe begegnen? Was passiert, wenn wir unser ehrlichstes Lächeln auf unsere Lippen bringen und egal wem auch schenken? Wir leben sehr oft aus unseren Mustern, Reaktionen, Bewertungen, Emotionen und Gedanken und vergessen dabei, dass wir alle auf seelischer Ebene EINS sind. Wir gehören alle zusammen. Wir sind eine Menschheit, ein Kollektiv, eine Gemeinschaft, eine universelle Seele. Trennung beherrschte (und beherrscht) zu lange unsere Welt und es ist an der Zeit, uns zu verbinden. Es ist z. B. auch an der Zeit, Yoga nicht mehr nur auf der Matte zu praktizieren, davon zu erzählen und sich in unseren Spielen des Verstands zu verstecken, wie „erleuchtet“ wir doch sind. Nein! Das Leben ist Yoga! Wir sind Yoga! Alle sind Yoga! Wir sind eine Vereinigung, die wir mit unserem Herzen öffnen und stärken dürfen! Es kommt nicht darauf an, ob mir aus einer Bewertung heraus etwas oder jemand gefällt oder nicht. Ob mir etwas an ihm passt oder nicht. Es kommt darauf an, wie wir uns begegnen. Ob wir es von Herzen, mit Mitgefühl und Liebe, Verständnis, Akzeptanz und zugleich des nötigen Selbstrespekts tun. Was bedeutet, dass wir unseren Bereich halten dürfen, ohne uns zu versperren, was um uns herum passiert. Denn ja, was passiert, wenn Du auf Deinem nächsten Weg unter Menschen allen mit einem Lächeln, einem offenen Herzen und Liebe begegnest und dabei erkennst – Recognize that the other person is you (Yogi Bhajan)? Probiere es aus! Füll Dich selbst mit der universellen Liebe, die uns alle verbindet und die uns zu Menschen macht! Viel Freude! 🙂

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Die Reise

Auf unserer eigenen Reise begeben wir uns in Coachings, Teachings, Selbsterfahrungen, Workshops, Seminare, … . Sei es beruflich oder auf dem spirituellen Pfad. Es spricht auch nichts dagegen und im Endeffekt auch nichts dafür. Gelegentlich hetzen wir diesen aber hinterher, weil wir meinen, damit schneller voran zu kommen. Wir suchen nach Neuem, Altes wird langweilig und wir übersehen dabei, dass unser Ego die Führung übernimmt, weil es verhindern möchte, dass wir tiefer tauchen und z. B. der Langeweile entgegen treten und uns darin „marinieren“. Es geht nicht darum, so viel und so schnell wie möglich zu tun. Es geht nicht darum, immer etwas Neues zu erleben. Es geht auch nicht darum, nichts zu tun. Das ist die Krux! Es geht darum, was wir in unserem Tun, so oder so, erkennen können. Was zeigt sich dadurch in uns? Was können wir hierin erkennen? Was können wir (über uns) lernen? Wir erkennen oftmals nicht, dass jede Sekunde unseres Lebens unser Lehrer ist, dass das Leben und die Erfahrungen selbst unsere Lehrer sind. Nicht umsonst schenkt uns das Leben immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen in neuem Gewand. Alles wird sich wiederholen, neu erfinden, anstrengender werden – so lange bis wir es sehen, erkennen und unsere „Lehre“ daraus ziehen. Und dabei geht es um nichts Gutes oder Schlechtes. Es geht nicht um Bestrafung oder Schuld. Das ist alt! Nein, es geht darum, dass wir beginnen, unsere Augen für uns, unseren Schmerz und unsere bedingungslose Liebe zu öffnen. Es geht darum, dass wir aufhören, uns selbst, andere und das Leben zu belügen, indem wir unsere Authentizität, unsere Seele, verbergen und fast schon verleugnen. Dass wir Dinge (nicht) tun, nur dass sie (nicht) getan sind, dass wir unseren Verstand und unser Ego „befriedigen“ können. Durch unsere äußere Suche nach „mehr“ rennen wir nur weiter davon und gaukeln uns vor, so „spirituell“ oder „innovativ“ zu sein. Im Unternehmen nennt man das „Fortbildung“, in der Spiritualität „spirituelle Entwicklung“. Aber was bedeutet das wirklich, wenn wir nicht den Kern dieser Entwicklung betrachten? Wenn wir unsere Augen vor dem verschließen, was es wirklich bewirkt? Wenn wir „Sammler und Jäger“ gleichzeitig sind, anstatt zu verweilen und zu betrachten, was in uns passiert? Wir wissen nie, was sich hinter solchen Türen verbirgt, was sich uns zeigen wird. Doch genau dort verbirgt sich das, was uns echte, tiefe Dankbarkeit erfahren lässt. Wenn wir aus unserem Bewusstsein heraus die Türen mutig öffnen, die manchmal leicht und manchmal schwer aufgehen, lernen wir eine Welt in uns erkennen, die unendlich ist. Die Welt, die hinter jeder Erfahrung steckt. Eine Welt die eins ist mit dem Universum und uns Einheit erfahren lässt.

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Unsere Erde und Wir

Manchmal möchte man wohl am liebsten die Augen vor dem verschließen, was gerade auf unserer Erde passiert. Und wir tun es dadurch, dass wir weiterhin verursachen und passieren lassen! Szenarien wie sie uns aus (Science Fiction) Filmen bekannt vorkommen. Ein Planet, der düster und in vielen Teilen unbewohnbar ist. Auf dem der Kampf ums Überleben das Einzige ist, was noch zählt. Es ist jedoch nicht in der Zukunft, nein, es ist jetzt! Würden alle so leben wie wir in Europa, bräuchten wir drei Erden. Das Wasser wird verseucht (Mikroplastik, Fukushima, Ölkatastrophen, …), unsere Luft verpestet (Braunkohle, Abgase, Waldrodungen, …) und der Boden auf dem wir leben vergiftet (Pestizide, einseitige Nutzung, Massentierhaltung, …), das Feuer missbraucht (Kriege, Hunger, menschenverachtende Handlungen, …) und der Äther zugemüllt (Weltraummüll, Vergiftung der Atmosphäre, …). Ganz gewiss ist die „Spitze des Eisbergs“ noch nicht erreicht. Unverdrossen zerstören wir unsere eigene Lebensgrundlage und uns weiter und weiter, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir meinen, immer mehr herausholen und wachsen zu können. Profitgier, Profilierungszwang und Wachstumgsgeilheit des menschlichen und kollektiven Egos blähen sich unverdrossen weiter auf. Wir sehen es ganz aktuell am Hambacher Forst, in dem der Besitzer und dessen UnterstützerInnen dieses Naturerbes meinen, das eigene Ego um jeden Preis durchsetzen zu müssen. Dabei vermeiden sie die Erkenntnis, dass man lernen darf. Die Unterschiede in der Gesellschaft werden größer und die Menschen driften dabei immer mehr auseinander. Unsere Erde ächzt unter der Ausbeutung, die wir betreiben. Egal, weiter! Dabei erkennen wir nicht, dass wir vor uns davon laufen! Vor unserem „inneren Müll“, vor unserem inneren Schmerz. Vor unseren alten Glaubenssätzen, Gewohnheiten und Emotionen, die uns mehr und mehr drücken, so wie wir immer mehr den Druck von außen erfahren. Burn-Out, Depression, Krebs – die „Krankheiten“ der Neuzeit erobern das menschliche Sein! Dabei meinen wir durch „mehr und mehr“ all das „besiegen“ zu können und erzeugen dabei nur noch mehr davon. Stopp! Wir dürfen das endlich erkennen und mutig sein! Wir dürfen die Schönheit nicht nur noch mit unserem Verstand begreifen, sondern von Herzen erfahren! Wir Menschen dürfen aufwachen, aufstehen und damit beginnen, die eigene Arbeit an uns selbst offen und ehrlich anzunehmen, nicht mehr hinzunehmen was war und sein soll. Genau jetzt ist die Zeit, die Augen zu öffnen! Die Augen für den eigenen Schmerz, das eigene Karma, das eigene Leben in unserem Inneren und damit in unserem Außen. Das Außen ist nur ein Spiegel dessen, was im inneren der Menschen passiert. Es ist ein Spiegel dessen, was wir versuchen zu verstecken. Ein Spiegel dessen, was es in uns zu heilen gilt. Wenn wir unsere Augen mutig für unser wirkliches Sein, unsere Seele, öffnen, können wir die weltlichen Aspekte unseres Seins heilen und zu einer Transformation beitragen, die unsere Basis wieder freilegt – Mitgefühl, Liebe, Bewusstsein. Uns!

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Wünsche

Wir wünschen uns immer wieder etwas. Mag es für uns persönlich, in uns oder etwas um uns herum, eine Sache, für andere, Weltfrieden, … sein. Es erscheint uns als etwas Liebevolles und Mitfühlendes. Selbstverständlich helfen uns Wünsche und geben uns Liebe, Kraft und Freude. Diese dürfen wir mit in das eigene Sein bringen, in den Moment, das sogenannte „Hier und Jetzt“. Belassen wir sie in der Zukunft und einer Wunschvorstellung (von uns) treibt es uns, unbewusst und fast unmerklich. Lassen wir sie zu, erfüllen sie uns.  Wenn wir diese Brücke zum Wunsch abreißen, ist jeder Augenblick jeder Reise zur Wunschinsel ein Abenteuer. Sie verzücken uns und unser Dasein in diesem Leben. Aber wir halten nicht daran fest. Wir lassen uns vom Wind weiter treiben und erfahren eine Fülle von Inseln, ein wahres Archipel – die Fülle des Lebens, wunschlos, frei, uns!

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Herzensraum

Was meint der Herzensraum? Was bedeutet er? Das Herz ist nicht geöffnet oder geschlossen. Es ist nicht mal dauerhaft offen. Es ist ein Raum, der immer da ist. Und was ist, wenn wir einfach nur dort verweilen? Wenn alles andere drum herum da ist, wir uns aber nicht damit identifizieren, geschweige denn leben? Wenn wir nur der Stimme des Herzens lauschen und die Liebe (zueinander, für sich, für das Leben) wahrnehmen? Spielt das drum herum dann noch eine Rolle? Alles ist da (unsere Persönlichkeit, Befindlichkeiten, Glaubenssätze, Ängste, Vergnügen, Wünsche, Ziele, Intentionen, Werte, Ego, Verstand, Beziehungen, …). Wir lassen es und uns jedoch „einfach“ sein. Ohne Zeit und Raum. Dabei leben, lieben und handeln wir aus dem Raum des Herzens, des spirituellen Herzens, der Liebe. Wie fühlt sich diese Liebe an? Können wir wirklich „einfach“ nur sein? Wie und was offenbart sich uns in durch diese Präsenz in (der) Wirklichkeit, uns? Kann sich uns ein unendlicher Ozean des Friedens, der Freude, des Glücks, der Wahrheit, der tiefen Liebe und Verbundenheit eröffnen? Sind dort wir? Unser Verstand wird uns diese Antwort nicht geben! Wir dürfen sein! In der Liebe, in unserem Selbst, in/als uns!

„Das einzig Bleibende ist die Wirklichkeit, und sie ist das Selbst.– Sri Ramana Maharshi

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Sonnenseite des Lebens

Ja, die Sonnenseite des Lebens! Schön ist sie! Genießenswert, voller Glück, „einfach“, fließend, … . Jeder von uns darf sie sehen, spüren, erfahren, genießen! Ja, absolut, bitte! Das ist unser Geburtsrecht! Viele von uns streben dabei jedoch nahezu blind, „süchtig“ und vernarrt auf sie zu! „Na, das muss doch immer so sein. Alles andere gehört nicht zum Leben und zu mir! Weg damit!“ Wir rennen weiter, immer weiter auf der Suche nach „glücksbringenden Erlebnissen/Erfahrungen/Einkäufen/etc.“ und gehen damit ins Gegenteil dessen, was wir uns wünschen und was unser vermeintliches „Ziel“ (Einheit, Ruhe, Frieden, hier und jetzt, …) ist. Manchmal so vernarrt, dass die Reise so unachtsam wird, dass dabei alles andere am Wegrand liegen bleibt und vermodert. Lieblos, vernachlässigt, traurig, enttäuscht, wütend, … . Vergessen wir dabei nicht, dass dies alles auch zu uns gehört? Vergessen wir dabei nicht, dass es Tag und Nacht gibt? Vergessen wir dabei nicht, dass ein Weg auch in der Dunkelheit weiter führt und nicht einfach aufhört, wenn die Sonne untergeht? Viel Spaß beim Autofahren! Schnell nach Hause bevor es dunkel wird, sonst endet die Straße! Hahahaha… 😀 Aber mal im Ernst, ist es in uns nicht auch manchmal/öfters auch so? „Oh, da ist was, was mir nicht gefällt, mich traurig macht, alte Erinnerungen hervor bringt, … . Da lauf ich lieber schnell mal weg, bevor es zu anstrengend wird! Ab ins Regenbogenland der Einhörner!“ Dabei ist das genau die Zeit, wenn ich tief im Vertrauen und in Liebe zu mir selbst durchhalten darf. Das ist eine Kriya! Keep up, wie Yogi Bhajan es immer so schön gesagt hat! Genau dann, wenn es „anstrengend“ zu werden scheint! Dies ist der Moment, wenn ich das Licht in die Dunkelheit hineintrage! Wenn ich das Licht meines Wagens anschalte und den Wegrand beleuchte, um zu erkennen, wie schön die Dunkelheit, meine eigene Dunkelheit ist und wie viel Liebe sie verdient! Dann entsteht wahre Freude!! Dann bin ich kon-zentriert (zentriert = in der Mitte, oder nicht? ;-)) auf ALLES, ja „fuckin‘“ alles, was da ist! Nicht nur auf das „Glück“ hin rennend (super auslaugend, oder?) und wenn es mir passt, schau ich weg! Neeeeeein, denn es gibt nicht Licht ODER Dunkelheit! Es gibt nur Licht UND Dunkelheit! Es gibt kein „wie oder was“ (hat es Dich verwirrt im Newsletter? ;-)), sondern nur ein „wie und was“! Dann erfahren wir bedingungslose Liebe. Denn die Bedingung an „Glück“ versperrt uns diesen Weg! Wir stehen vor der Schranke, rennen wie Lemminge dagegen an und wundern uns, warum wir kein Glück und nicht „dauernd“ Freude verspüren oder uns in eine Trance hineinbegeben, die uns etwas vorgaukelt bis zu einem Moment, an dem „plötzlich“ viel, viel Druck in irgendwelchen Ecken in unserem Leben entsteht? „Huch, was passiert denn hier plötzlich? Wo ist denn das Glück? Ach, dann renn ich einfach schneller (und noch unachtsamer, obwohl Achtsamkeit ja „voll unser Ding ist“).“ Ja, wir können Dinge wegdrücken, nicht anschauen, vermeiden, uns dagegen wehren und uns selbst in die eigene Tasche lügen! Das klingt zu drastisch? Wirklich? Dann noch deutlicher: Es IST eine Lüge! Die Wahrheit beinhaltet ALLES, nicht nur das, was mir gefällt und „schön“ ist! Ist auf der Welt alles schön oder schauen wir auch dort weg? Es ist ein kleiner Appell, endlich damit aufzuhören wegzuschauen (in mir und im außen), ehrlich mit mir selbst und anderen zu kommunizieren, anfangen WIRKLICH zu leben! Alle Facetten meines Selbst und des Lebens zu betrachten und zu lieben! Denn so ist das Leben, nicht anders! Sat Nam!

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Unser Herz

Wieso schrecken wir vor unserem Herzen zurück? Es ruft uns so laut. Es ruft seinen Schmerz hinaus. Es ruft seine Freude hinaus. Es ruft unser Leben hinaus! Es ruft uns zu: „Hey, schau her! Ich bin Dein Herz! Ich gehöre zu Dir! Alles was in mir ist, ist Teil von Dir! Wieso schaust Du mich nicht an? Wieso hörst Du mir nicht zu? Wieso willst Du mich immer übertönen? Wieso lässt Du uns nicht gemeinsam leben?“ Doch wir schauen und hören weg. Wir wollen vieles in uns nicht sehen! Meinen, das gehört nicht zu uns oder das wird schon so passen, wie es ist. Nein, tut es nicht! Wir sind so sehr in unserem Verstand und in unserem Ego, in unseren Mustern, Glaubenssätzen und Reaktionen gefangen, dass wir die Tür eiskalt wieder zu machen! Egal ob es um Schmerz, Freude, oder oder oder geht… Wir schlagen unserem Herzen die Tür wahrlich vor der Nase zu. Aus Bequemlichkeit, aus Faulheit, aus Angst, aus „Zeitmangel“, aus „ach eigentlich ist doch alles gut, auch wenn ich es selbst nicht glaube“, aus was weiß ich was… Ist das fair? Ist das die Annahme unseres Selbst? Ist das Liebe zu uns selbst? „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – Ja, was ist mit uns selbst? Wieso öffnen wir nicht das, was uns zu unserem wahren Leben verhilft? Wieso gestatten wir uns nicht zuzulassen, was in uns ist? Glauben wir wirklich, dass „halbgare“ Dinge gehen oder „halbe“ Freude uns glücklich macht? Dass unsere Gedanken uns glücklich machen können? Glauben wir wirklich, dass es unser Herz nicht verdient hat, immer wieder aufs Neue geheilt zu werden? Glauben wir wirklich, dass wir uns ihm nicht hingeben können? Es ist Dein Herz! Es ist wunderschön! Behandle es auch so! Alles in und an Dir ist es mehr als wert! Es ist Dein Leben! Das bist Du!

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