Die Pille

Was ist eigentlich die Erwartung an die Wissenschaften? Und was ist dabei die Erwartung an uns selbst? Krank sein ist doof. Gehört ja nicht zum Menschsein dazu. Und wenn wir krank sind, dann soll es so schnell wie möglich eine Pille wieder richten. Und hierzu gehören alle Arten von sogenannten „Krankheiten“. Physisch, psychisch, seelisch, … . Ähm… Ich habe solch eine Wunderpille noch nicht gesehen. Und die „Wunderpillen“ die es gibt, was machen diese? Sind sie so schlau, wirklich der Ursache auf den Grund zu gehen und diese auf der einen Seite zu beheben und auf der anderen Seite einen Veränderungsprozess zu aktivieren?! Oder vergraben sie nur die eigentliche Ursache und beheben nur die Symptome? Wir rennen der „Gesundheit“ hinterher und vergessen dabei vollkommen, dass es auch einen gesunden Weg des „Krankseins“ gibt. Möglicherweise benötigen es unser Körper, unser Geist, unsere Seele?! Möglicherweise können wir daraus lernen… Möglicherweise besteht die Chance, dahinter zu schauen und uns noch mehr zu entdecken… Möglicherweise ist es einfach nur menschlich, dass alle Geschöpfe dieser Natur auch mal eine Zeit haben, in der eine „Krankheit“ sie wachsen lässt… Ach so… Ich vergas. Das ist zu anstrengend. Dann doch lieber die Pille. Und wenn die Pille nicht hilft, dann kann ich immer noch dem Arzt die Schuld geben. Oder dem Hersteller oder der Pharmaindustrie oder einfach meinem ganzen Sein, nicht so zu funktionieren, wie „ich“ es gerne hätte. Oder ist es nur die fehlende Selbstverantwortung (mehr oder weniger in jedem von uns!), uns um unser Wohl zu kümmern und zuzulassen was sein darf? Oder sind wir alle (manchmal) einfach nur zu „faul“, an uns allumfassend – physisch, geistig und seelisch – zu „arbeiten“? Ah… Ich vergas auch hier. Das ist zu anstrengend. Dann lieber eine neue Technologie (Fitness, Ernährung, „Kosmetik“,…), Arznei, „Stoffe“, Wundermittel, Wunderheiler, … nutzen, die uns das Glück vom Himmel versprechen und dabei viele andere Aspekte vergessen oder unterdrücken. Die anderen werden es schon für mich richten! Äääähm… Nun ja… Möglicherweise. Möglicherweise auch nicht. Lassen wir das mal dahingestellt. Die Fragen die dahinter steckt: Kann ich die volle Verantwortung für mein Wohlbefinden und dadurch mein Leben übernehmen? Bin ich bereit, den Mut aufzubringen, dort hinzuschauen, wo es Unbekanntes zu entdecken gibt? Bin ich bereit, für mich einzustehen!? Die Zeit, Ausdauer, Geduld, Liebe, Mitgefühl für mich aufbringen… Das was unsere Gesundheit wirklich ausmacht!

Read More

Sing – Ein Manifest

Manchmal steht man auf Manifeste. Also ich zumindest. Phänomene die uns auf eine ganz andere Art und Weise mit uns selbst verbinden können, müssen einfach geteilt werden. Und diese hier stellen für mich persönlich die heiligste „Meditation“ dar:

„Ray man eh bidh jog kamao. Singhee saach akapat kanthala. Dhiaan bibhoot charhaao. Taatee gaho aatam bas kar kee. Bichaa naam adhaarang. Baaje param taar tat har ko. Upajay raag rasaarang. Ughatay taan tarang rang atay giaan geet bandhaanang. Chak chak rahay dayv daanav mun. Chhak chaak biyom bivaanang. Aatam upadays bhays sanjam ko. Jaap so ajapa jaapay. Sada rahay kanchan si kaya. Kaal na kabahoo byaapay.“ – Guru Gobindh Singh

Oh my mind practice Yoga in this way: Let Truth be your horn, sincerity your necklace, and meditation the ashes you apply on your body. Catch your burning soul (self) and stop the flames.  Let the soul (self) be the alms bowl in which you collect the sweet Naam and this will be the only support you will ever need. The Universe plays its divine music.  The sound of reality is shrill, but this is where God is. When you listen to the reality from this place of awareness the sweet essence of Raag arises. Waves of melodies, emotions, and passions arise and flow through you.  Bind yourself with the song of God. The Universe spins like a potter’s wheel and from it fly demons and angels.  The sage listens to this and instead of getting caught in either one, the sage drinks in the nectar of the heavens and is carried to the heavens in a divine chariot. Instruct and clothe yourself with self-control. Meditate unto infinity until you are meditating without meditating. In this way, your body shall remain forever golden, and death shall never approach you.

Dieser Shabad beschreibt es auf eine ganz wundervolle Art und Weise. Das Manifest dahinter ist ganz einfach. Hör Musik! Lausche ihr! Tanz mit ihr! Sing mit ihr! Spiele sie! Meditier mit ihr! Meditiere auf sie! Liebe sie! Verlier Dich in ihr! Was auch immer Du damit machen willst. Welche Musik es auch sein sollte… Es sind so viele Phänomene. Dabei ganz besonders das Singen! Als Kind singen wir viel. Wir lieben es. Und viele Menschen verlieren es. Wieso? Und wenn wir dann singen können, tun wir es zaghaft und meinen, wir können es nicht. Hat danach jemand gefragt? Nein! Und können wir nicht alle singen? JA! Lasst es uns tun! Aus tiefstem Herzen! Aus unserer Seele heraus! Lassen wir uns von dem Nektar ergötzen und tauschen ein in eine Welt, die schwingt, als würde sie kein Ende nehmen. Wenn wir die Augen schließen, in uns eins sind, uns hören, unseren Ausdruck der eigenen Seele. Das sind wir. Das bist Du!

Read More

Tropfen Deines Selbst

Zweite Chance, nächste Chance. Immer wieder und immer weiter. Qual die wir empfinden, Strafe die wir fühlen. Schmerzen, die uns aggressiv umgeben. Es darf nicht schon wieder weitergehen. Das Gleiche noch einmal?! Was erschreckt die Geister in uns, diese Grausamkeit über uns ergehen zu lassen. Eine Schauer aus immer wiederkehrenden dunklen Teilen unseres eigenen Seins und Lebens. Tiefer, tiefer, immer weiter. Es sind die allesentscheidenden Momente, immer wieder. Nur die Jahreszeit wechselt. Jahr für Jahr, Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde, Augenblick für Augenblick. Mit welchem Blick betrachten wir es? Mit welchen Gedanken treiben wir uns darin herum? In der zweiten Chancen, in der nächsten Chance. Alles erwächst aus diesem winzigen Tropfen eines unendlichen Universums. Überall gleich, überall gegenseitiger als alles Vorstellbare. Reich neben arm, groß neben klein, dick neben dünn, glücklich neben traurig, voller Liebe neben vollem Hass, Freude neben Trauer – was denn noch? Wie viele Tropfen müssen den Ozean noch füllen? Wie viele Augenblicke dürfen wir noch teilen? Wie viele Chancen dürfen wir noch leben? Es ist ein Wunder! Es sind Tropfen der Freiheit. Es sind Tropfen der Liebe. Es sind Tropfen der erfahrbaren Augenblicke. Es sind Tropfen des Feuers. Es sind Tropfen voller Reisen. Es sind Tropfen voller Unendlichkeit. Es sind die Tropfen Deines eigenen Selbst! Deiner Chancen! Deines Lebens! Deines Seins!

Read More

Ein wahrlicher Dialog

Schon heute Abend kurz nach der Wahl lese ich die ersten Kommentare zur Wahl, vor allem zur AfD. Es wird nicht verstanden, wieso Menschen diese Partei wählen können. Wie eine Partei mit ihren „Inhalten“ so polarisieren kann. Nur ist es das wirklich? Es ist auf jeden Fall zu 75 % eine Protestwahl der WählerInnen der AfD. Was bedeutet das? Es besteht eine Chance auf Dialog. Ja, die AfD sitzt nun in Landtagen und das nicht unbeträchtlich. Und ja, es wird (hoffentlich) auch ein geduldiger Dialog mit der AfD in den Landtagen stattfinden (müssen). Doch entscheidender sind die vielen Menschen, die protestieren. Wie stark protestieren die „Gegner“ der AfD? In der Politik macht größtenteils jede der anderen Parteien was das eigene Partei-Ego will. Unter den Menschen im Allgemeinen spricht man viel und tut für die „Masse“ doch noch wenig. Und auch hier kann oft kein Frieden geschlossen werden. Weil alle Seiten unter dem Einfluss der Angst stehen. Wir dürfen uns nun alle für einen Dialog öffnen. In uns, um uns herum und unter den aktuellen „Lagern“. Es ist eine große Chance! Denn im Kern wollen alle dasselbe. Freiheit! Freiheit von Ängsten, Freiheit von Sorgen, Freiheit von diesen Ketten in uns. Auf welche Art und Weise das geschehen soll, sehen wir gerade jetzt. Das Herz öffnen für seinen „Feind“. Das ist Gatka! Wir sollten unter uns Menschen wieder anfangen bedingungslos zu lieben. Erst einmal uns selbst und die Geschenke jeder einzelnen Sekunde, was auch immer die nächste Sekunde bringen wird. Wir sollten einen, zwei Schritte in unserem Denken weiter gehen! Was passiert dann? Dann sind wir in Freiheit, in Verbindung zum Universum, zu uns selbst. Dann können wir kommunizieren, wahrliche Dialoge führen, uns verstehen und den Blick für die Möglichkeiten öffnen. Dann können Wunder geschehen oder auch nicht. Doch immer im Vertrauen, frei zu sein! Glücklich! Gesund! Und im Frieden!

Read More

Du bist ein Wunder

Alles ist möglich dieses Jahr! Noch einmal. Es ist das Jahr der Wunder! Ganz bestimmt! Und diese Wunder beginnen in Dir! Du bist ein Wunder! Du bist ein Geschöpf, zur Schöpfung gehörend. Es gilt, nun wirklich loszugehen! Ernsthaft und doch mit aller Freude, willensstark und dabei nicht verbissen, vertrauend und gleichzeitig mit offenen Augen, die Seele vorneweg. Es ist möglich! Ja, es braucht Kraft. Es braucht Ausdauer. Und ja, es verlangt uns einiges ab. Aber dürfen wir dafür nicht aus der unendlichen Kraft des Universums in uns schöpfen und handeln? Alles steckt in uns! Lasst es uns jetzt in die Welt tragen! Lasst uns jetzt verändern! Lasst uns jetzt heilen! Lasst uns jetzt schreien! Lasst uns jetzt feiern! Lasst uns jetzt tanzen! Lasst uns jetzt lieben! Diese Welt in und um uns ist nicht schlecht, Situationen sind nicht schlecht. Wir kreieren es! In uns, jeder von uns. Nicht nur Du, ich alleine sondern wir alle haben eine Selbstverantwortung! Für Dich, für mich, für uns. Das ist unserer aller Aufgabe. Das ist unser Weg! Die Seele läuft vorneweg, und bekommt den Wind ins Gesicht. Da laufen wir aber nicht gerne. Hintenan, geschützt ist unserem Ego, Verstand, … lieber. Lauf vorneweg! Gesell Dich zu Deiner Seele. Lasst uns diese Schönheit jetzt sehen! Lasst uns diesen Garten jetzt zum blühen bringen! Lasst uns in die tiefe Freude eintauchen! Lasst uns jetzt den Frieden erfahren! „Es heißt, dass das, was sonst 20 Jahre dauern würde, mit Kundalini Yoga in einem Jahr erreicht werden kann.“ – Yogi Bajan. Worauf warten wir? Was hält uns noch davon ab? Balancier nur eines! Die Verbindung zu Deiner Seele. Und alles andere wird für Dich gelöst! Löse die Knoten! Es ist Zeit. Lasst uns jetzt Unmögliches möglich machen! Lasst uns jetzt leben! Lasst uns jetzt den Ozean erkunden! Lasst uns jetzt die Ketten sprengen! Lasst uns jetzt die Welt sehen! Sat Nam!

Read More

Ein tiefer Blick

In bestimmten Momenten schauen wir zurück. Wir drehen uns um und sehen, was hinter uns liegt. Wir sehen Momente, Erfahrungen, uns selbst… Was ist aus uns geworden? Wo stehen wir in unserem Inneren, in der Verbindung zu unserer Seele, zu unserem wahren Ich? Jede Sekunde verändert sich, jeder Moment legte mehr davon frei, was in uns wirklich lebt. Wir schwimmen auf diesem Ozean, drehen und wenden uns im Schein der Sonne, im Regen der über uns hinein prasselt und lassen uns vom Wind treiben, der uns streichelt. Mal sanft, mal stark, mal klar, mal voller Dunst. Dieser unendliche Blick bleibt am Horizont und das Lächeln gleitet über die Lippen hinweg. Wir reisen und bewegen uns weiter und weiter voller Mut und Freude. Die Freude, dass wir mehr und mehr strahlen und unsere schweren Häute ablegen, die so sehr auf uns lagen. Wir beginnen in unserer vollen Authentizität zu leben, von Herzen und mit der Kraft unserer Seele. Es gibt kein Zurück, es gibt kein morgen. Es gibt nur diesen Moment, der wie ein verliebter Blick in unseren Augen scheint und endlos ist. Die Zeit steht still. Sie erreicht uns nicht! Wir erheben uns über sie und tauchen hinab in diesen Ozean, der voller Frieden, Freude, Leben und purer Kraft in uns ist. Wir dürfen unser eigenes Feuer entzünden, uns daran wärmen und das Leben damit füllen! Es ist die Leidenschaft, die uns antreibt, das Leben zu leben! Die Liebe zu lieben! Zu sehen, was entsteht, wenn wir endlich damit beginnen, uns aufzurichten und uns selbst in die Augen schauen – die Anmut, Schönheit, Würde, Freude, Liebe unseres eigenen Ichs, das wir beginnen zu ehren!

Read More

Du bist Du

Du schaust in die Augen! Du siehst Liebe, Glück, Freude, Wohlbefinden, Ruhe, Frieden. Und Du siehst in diese Augen. Du siehst Hass, Trauer, Schmerzen, Angst, Verwirrtheit, Kämpfe. Auf einmal, in einem Moment. Es ist alles da. In diesem Augenblick. In diesen Augen. Der Schleier schwebt von einer Seite zur anderen. Die Augen geben preis, was verborgen und offensichtlich so schön strahlt oder im Schleier verschwimmt. Könnten sie denn immer strahlen? Könnten Sie diesen Schleier verschwinden lassen? Auf immer und ewig. Erleuchten sie dann? Erleuchten diese Augen und die Seele dann? Oder strahlen sie schon von sich aus, Schleier hin oder her?! Du schaust in die Augen. Du siehst das hin und her, das auf und ab, das vor und zurück, die Spannung die herrscht. Die Spannung, nicht annehmen zu können, alles zu tun und dann doch wieder weitermachen zu müssen, zu dürfen. Die Spannung ist ernst und herrscht aus dem Schleier heraus. Sie zermürbt und macht blind. Zugleich ist sie schwach, wenn diese Augen anfangen wirklich zu sehen, zu erkennen, wie der Schleicher zu lüften ist. Du siehst Liebe, Glück, Freude, Wohlbefinden, Ruhe, Frieden. Du siehst den inneren Strahl der Seele, des wahren Ichs, des „Originals“, des Selbst! Du erkennst diese Vollkommenheit. Diese Kraft. Diese unbeschreibliche Weite und das Vertrauen, alles zu tun und dann doch wieder weitermachen zu dürfen. In allem Glück, das durch die Augen strahlen kann. Durch all die bedingungslose Liebe, die in jeder Zelle Deines Seins lebt. Wie können diese Augen dann Hass, Trauer, Schmerzen, Angst, Verwirrtheit, Kämpfe sehen? Du bist Liebe! Du bist Vertrauen! Du bist Du!

Read More

Vereine Dich

Wir nehmen an, dass vieles was um uns herum passiert, wie wir sind, was wir tun, … nicht immer in unserer Verantwortung liegt. Dass wir nichts daran ändern können. Doch ist das so? Können wir uns dieser wirklich entziehen? Können wir wirklich nicht richtig hören, wer/was in uns entscheiden müsste, was das „Beste“ für uns ist? Tragen wir demnach nicht die Entscheidung darüber, ob eine Situation oder ein Moment so oder so von uns angenommen und gelebt wird!? Was passiert, wenn wir anfangen so zu denken, zu fühlen, zu handeln und zu leben? Im Vertrauen, dass wir somit dem wichtigsten näher kommen. Der Stimme unserer Seele, unserem inneren Lehrer, zu uns! Ist es nicht wichtiger, dass wir uns diese Frage und die Frage des Umgangs mit jedem einzelnen Moment stellen? Wir selbst sind unsere größten Lehrer. Nur wir folgen einem der unendlichen Wege und Möglichkeiten. Wir dürfen jeden uns geschenkten Moment vollführen! Was schenken wir dabei jedem einzelnen Moment, aus der Überzeugung heraus, dass er uns so gegeben wird. Wie ehren wir jeden Augenblick mit der ihm gebührenden Würde. Ja, es hat mit dem allseits bekannten „im Moment leben“ zu tun. Ein Moment, der uns geschenkt wird. Jeder einzelne Moment unseres Lebens. Was daran noch schöner ist. Wir dürfen jeden Augenblick mit unserem Sein so annehmen und in uns entscheiden, was wir daraus für diesen und den nächsten Augenblick machen. Wir entscheiden über unser eigenes Glück, egal was für ein Moment uns gegeben wird. Wir dürfen entscheiden ob wir „altem“, Ängsten, … folgen oder nicht. Wir verantworten unser Wohlbefinden und unseren „Wohlstand“. Wir tragen Sorge dafür, dass sich unsere Seele und unser uns gegebenes Leben in diesem Moment synchronisieren und vereinen.

Read More

Manifest für die Seele

Was wollen unsere Seele und unser Herz? Wo wollen wir hin? Was wollen wir tun? Was ist richtig und was ist falsch? Ist das überhaupt entscheidend? Spüren wir es nicht tief in uns, was für uns in jedem Moment das ist, was wir entscheiden sollen? Was hindert uns an der Entscheidung? Was hindert uns daran, wirklich glücklich zu sein? Was hindert uns daran, dieses Glück wirklich zu erkennen? Was hindert uns daran voll und ganz in Liebe aufzugehen? Wir wurden und werden noch immer in unserem Verstand erzogen. Es wurde uns und wird uns noch immer von Medien und Menschen beigebracht, dass wir rational entscheiden sollen. Doch was ist diese sogenannte Rationalität? Sie ist wertend, voll von Ängsten und Wertungen. Sie limitiert uns anstatt uns zu befreien. Anstatt unseren neutralen Verstand zu schulen und somit den Blick auf und von der Seele freizugeben, schauen wir aus einem Blickwinkel auf unser Leben, das nur die äußere Hülle sieht. Der Monat Juni war ein Monat, der diese Lügen und Blockaden aufgedeckt hat. Doch wie sind wir damit umgegangen und gehen wir damit um? Verharren wir in unserem Verstand, der im seltensten Falle wirklich neutral ist? Verzagen wir, weil der Stein so dick und fest erscheint? Oder gehen wir tiefer, graben durch den Stein bis wir auf den Diamanten, unsere Seele treffen und sie fragen, „hey, was sagst Du dazu“? Können wir die Stimme des Diamanten hören? Haben wir den Mut, sie zu hören? Und vor allem, haben wir den Mut und den Willen, unsere Muster, Blockaden und Ängste zu durchbrechen, um unsere Seele leben zu lassen? Ja, das ist ein Manifest für die Seele! Es ist unsere Authentizität, die dann zum Vorschein kommt und die uns zu einem tiefen Glück, unserem inneren Frieden, der inneren Freiheit und damit zu allem führt, was wir uns so sehr wünschen und in dem eintreffenden Ausmaß so nie hätten vorstellen können. Wir müssen sie leben, alles andere ist eine Lüge uns selbst gegenüber. Denn all die Entscheidungen, all die Wege, ob sie nun richtig oder falsch sind was keine Rolle spielt, die aus unserer Seele und unserer wahren Authentizität über unser Herz heraus in die Welt kommen, führen uns zu unserer eigenen Erleuchtung! Denn Erleuchtung ist nicht das Herumschweben in irgendwelchen Sphären. Nein! Es ist das Anknipsen des Lichts unserer Seele, das so hell strahlen wird, dass wir uns in ihm vollkommen auflösen! Im Hier und Jetzt, ganz und gar! Trau Dich!

Read More

Einssein

Was lässt uns aufbrechen, auf eine Reise ins Ungewisse, ins Nicht-Planbare, in die Freiheit des Lebens? Was lässt uns Vertrauen, dass dieser noch nie begangene Pfad wirklich der unsere ist? Wir schlagen uns durchs Dickicht, nehmen Strapazen auf uns und müssen immer und immer wieder tiefer graben. Suchend schauen wir umher, suchend nach der Lichtung, der Rast und der Stille. Dabei überhören wir sie in uns. Die Stille, die uns die Äste und Blätter genießen lässt, bevor wir sie zur Seite schieben, um daraufhin einen kleinen Lichtstrahl zu erhaschen. Wir schieben mehr beiseite, schlagen auch, so weh es uns tut, einen Ast ab. Doch es wird heller, hier, jetzt, dieses Dickicht in uns. Die Reise, ja manchmal sogar Tortur, wird zur puren Freude, weil wir neugierig und frei von unserem verstandgemachten Drang unsere Schritte gehen. Stets in dem Vertrauen, ja, die Schönheit wird uns leiten. Sie wird uns führen in ihrer Einzigartigkeit, die wir erst dann wahrnehmen, wenn wir erkennen, dass jeder von uns in sich und mit allem eins ist. Wir dürfen unsere wahre Stärke erkennen, dürfen vom reinen Erhobensein in tiefer Demut kosten und uns in uns ergeben, eins sein.

In tiefer Demut vor der Stärke der Seele, die ihren Verstand zur Machete macht.

Read More