Shiva’s Feuer

Shiva’s Feuer
Als ich vorhin im Wald ALLEINE laufen war, kam ein interessanter Gedanke vorbei geschossen. Und ich hatte ihn mir gepackt und beim Laufen darüber sinniert. Angefangen hat es damit, dass ich überlegt habe, ob ich für meine Grund- und Menschenrechte ins Gefängnis gehen würde. Eine ängstliche Stimme in mir sagte, „oh nein bloß nicht, düster, gefährlich, Gewalt, es geht Dir doch gut, …“ und mein Herz sagte mir, JA! JA, f… y… . … Es ist mir eigentlich egal, warum die Dinge um diese Geschehnisse derzeit passieren. Ob, wer, warum, wieso, weshalb ist für mich „wechselndrangig“. Manchmal weniger, manchmal mehr, wenn ich Lust drauf habe, meiner Phantasie (weil sie ist es) Raum zu geben! 😀 Und als ich meine Augen nach links schweifen ließ, erblickten sie ein wundervolles Blumenfeld! Ich dankte ihnen und blieb einen Moment. Als ich weiter lief, entstand aus der Frage etwas sehr Interessantes. Ich hatte einen Beitrag einer Krankenschwester auf Facebook gelesen, bevor ich in den Wald ging. Hier ist er:

„Nina Magdalena Böhmer
23. März um 18:41

Fassen wir mal zusammen.

Erst sollen wir einen Mundschutz und Schutzkittel für mehrere Patienten benutzen.

Wir sollen weiter arbeiten, wenn wir Kontakt zu einem Corona/Covid-19 Patienten hatten.

Dann werden Personaluntergrenzen ausgesetzt für die lange gekämpft wurde. Das heißt, Scheiß egal, es könnten eine Pflegekraft 50 Patienten betreuen.
Dann sagt Herr Spahn es geht gar nicht um die Bezahlung in dem Beruf, es ist nur wichtig den Job attraktiver zu machen.

Und jetzt müssen wir nicht mehr in Quarantäne nach Kontakt, wir können schon früher zur Arbeit gerufen werden, sagt das RKI! Diejenigen die hier empfehlen das am besten Alle zu Hause bleiben sollen wegen dem gefährlichen Virus! Schämt euch, diejenigen, die das RKI hoch in den Himmel heben!
In einem Beruf der jahrelang unterbezahlt ist…wo alle am Limit arbeiten…wir sollen jetzt die Helden sein und werden so behandelt?
Eigentlich sollten genau jetzt alle Pflegekräfte ihren Job kündigen!
Ich bin richtig doll traurig und enttäuscht, ich fühle mich verarscht und ich kann es nicht fassen. Ich bin ernsthaft sprachlos.

Vielleicht kann man jetzt meine Posts verstehen…ich bin sauer.

Und euer Klatschen könnt ihr euch sonst wo hinstecken ehrlich gesagt…Tut mir leid es so zu sagen aber wenn ihr helfen wollt oder zeigen wollt wie viel wir Wert sind dann helft uns für bessere Bedingungen zu kämpfen! ♡“

Danke! Nun ja, was sie schreibt ist krass, aber durch die Aufforderung am Schluss kam die Frage, „ja, wer kämpft mit ihnen wirklich dafür?“, hat sie doch was ausgelöst in mir. Es ging dann Schlag auf Schlag… 😀 Okay, wir müssen nicht kämpfen, weil wir nicht im Krieg sind und Kriege auch nur Teil der Illusion des Lebens sind. Und kämpfen müssen wir grundsätzlich nicht. Wieso?! Es gibt nichts zu gewinnen, weil wir schon alles, uns, Gott, haben! Hahaha… 😀

Doch das:

https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-zu-covid-19-bundestag-beschliesst-wegen.2852.de.html?dram:article_id=472514

Oho… Grundrechte, Gefängnis… 😉 Was lassen wir eigentlich mit uns machen? Wir spielen immer noch Eltern und Kinder (und ja, mein kleines Kind auch grade einen „kleinen Revoluzzer“, was ich ihm zugestehe und die Energie Liebe ihn sich trägt)! Bitte, schau Dir die Rede von Angela Merkel (noch mal) an. Schau sie Dir aus der Perspektive an, dass Mama Merkel zu ihren Kindern spricht!

Wir spielen immer noch dieses Spiel mit, Mama, Papa, Tochter, Sohn, … . Buh buh… Und wir glauben es und fügen uns noch immer, egal was ist! Hahaha… 😀 Also, egal ob aus Versagen (Corona-Pläne/Pandemie-Strategie vom RKI aus 2012, Warnungen von Herrn Spahn von der „Schutzkleidung/-ausrüstungs-Industrie im Februar 2020, langes Zögern bei Flügen/Mobilität, Kaputtsparen des Gesundheitssystems, …), gewünscht (Hedgefonds-Wetten (die Regierungen stoppen können (nur Deutschland macht es nicht), Pharmaindustrie, WHO-Finanzierung, Bankenwesen (viele schöne neue Kredite mit Geld vom Staat), Einschränkung der Grund- und Menschenrechte, Überwachung, oder wie weit man das jetzt noch spinnen will) oder bis hin zur Phantasie/Möglichkeit der Steuerung von wem auch immer, sorry, aber das was passiert, so geht das nicht! Stopp!

Die Einzigen, die das verändern können, sind wir selbst! So kam ich zu der zentralen Frage. Wieso machen wir das nicht selbst? Und es gibt viele Gründe, wieso nicht, aber die Betonung lag dann in dem „das“. Ich meine damit, wieso setzen wir uns nicht in den Gesellschaften, jetzt halt digital zusammen. In der Partnerschaft, Familie, Verein, Sportclub, Gemeinde, Land, Staat, Kontinent, Welt und erschaffen gemeinsam und mit dem Göttlichen ein neues Paradigma? Das ist jetzt meine persönliche Meinung und ja ich respektiere den Job eines Politikers und wahrscheinlich brauchen wir sie auch in irgendeiner Rolle, aber warum nehmen wir das Ruder nicht in die Hand? Wie wäre es, wenn wir offen miteinander diskutieren. Alle Meinungen anhören, sie respektieren und gemeinsam eine Lösung erschaffen. Über uns wird entschieden und wir lassen es mal mehr, mal weniger, wahrscheinlich kürzer oder länger und vielleicht bis nur zu einem gewissen Punkt über uns ergehen. Anscheinend dauert das Ganze hier, laut einer Meldung heute

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-kontaktsperre-wie-lange-muessen-wir-durchhalten.676.de.html?dram:article_id=473250 ,

noch ein wenig. Wir können darüber diskutieren, ob wir das mit den Grundrechten so in Ordnung finden, was wir im Klimaschutz wollen. Was man vielleicht wie in Zukunft machen sollte, einen Konsens finden und dann ausführen lassen. Vielleicht wären hier die Politiker passend. Drehen wir den Spieß um… 😉 Der entscheidende Unterschied ist, dass WIR entscheiden! Nach Diskussion, Austausch, Zusammenarbeit, „Streit“, Kreativität, Teilhabe, Respekt und Mitgefühl. Was würde es bedeuten, wenn wir jetzt Junge, Ältere, Frauen, Männer, Bürgerinnen und Bürger (nebenbei: für etwas bürgen bedeutet auch für etwas/jemanden einzustehen, für uns selbst, mmh? ;-)) miteinander sprechen. Anscheinend finden 95 % der Deutschen (https://www.domradio.de/themen/corona/2020-03-24/mehrheit-ist-zufrieden-95-prozent-der-deutschen-befuerworten-kontaktsperre) den Maßnahmen zu. Na ja… Ich weiß erst mal nicht, ob ich das glauben soll und bei 1.006 Befragten, durch die ARD (:-D), okay… Ja, die Zahl ist sicherlich hoch, aber wurde mal mit ALLEN darüber gesprochen? Wurden verschiedene Meinungen gehört, veröffentlicht dargestellt, verglichen und dadurch ergänzt? Machen wir das unter uns in der Gesellschaft? Nein! Wir können nicht erwarten, dass das jemand für uns macht. Das dürfen wir endlich selbst machen! Wenn wir damit beginnen, in uns erst mal und dann unter uns in einen wirklichen Dialog gehen, um daraus das Kreativste für uns heraus zu ziehen, öffnet sich uns etwas ganz Neues!

Wir sind jetzt am Zug! Ja, das Feuer ist für mich jetzt, dass wir lernen dürfen, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Als Menschheit Verantwortung übernehmen, Mitgefühl walten lassen, Entscheidungen treffen, dafür einstehen. „Ja, wer kämpft mit ihnen wirklich dafür?“, wer? Gehen wir, sobald/falls/… sich die Lage wieder „beruhigt“, z. B. für die Menschen im und das Gesundheitssystem auf die Straße und demonstrieren? Streiken wir für sie? Streiken wir für all die anderen, VerkäuferInnen, TruckerInnen, Landwirte/-innen, …? Stoppen wir einfach mal alles, um z. B. einen Wandel in der Verteilung des „Wohlstands“ (weltweit!) mit zu kreieren? Finden wir neue Wege, um gewaltfrei und liebevoll, mit Mitgefühl und Kraft unsere eigene Zukunft, diesen Planeten, das Leben (mit) zu gestalten? Können wir das erheben? Können wir für uns einstehen? Bist Du bereit?

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Empfindungen zur Schöpfung

Wenn mich persönlich etwas beschäftigt, dann schreibe ich oft gerne. Ich schreib alles einfach runter und lass meine Finger laufen, so wie sie laufen. Ich denke nicht darüber nach, sondern versuche einfach nicht zu stoppen, sondern das was sich gerade in meinem Kopf „zeigt“, aufs Papier, ins Notebook oder auch ins Smartphone zu „hacken“! 😀 Und manchmal höre ich Musik dabei. Im Moment ist das sehr lustig. Ich habe meine Zeit manchmal damit verbracht, „The Voice“ zu schauen. Und am spannendsten finde ich immer wieder die französische Variante. Weil die „Jury“ so witzig ist! Hahahaha… 😀 Aber am meisten, weil die KünstlerInnen mega kreativ sind. Und sie auch viele französische Stücke performen, die wundervoll sind. Gerade ist es das hier:

Nun… Und das was gerade mal raus darf, ist das was in mir vorgeht. Es ist nach außen sicherlich eine Meinung und man kann es auch so interpretieren. Für mich ist es eher eine Landkarte zu meinem Schmerz, zu meinen Erfahrungen, zu meiner Heilung, zu mir. Und da wir momentan alle in einem Boot sitzen, ist es für den/die eine(n) oder andere(n) vielleicht hilfreich. Es sind Fragen, die sich mein Verstand stellt und durch die ich mit meiner Liebe schauen darf, um hier anzukommen. Um durch meine Spiritualität, durch mich, alles zu verbinden und zu vereinen. Ich darf erst die Erde kennenlernen, um mich dann zum Himmel zu strecken. So sehen es viele Buddhisten. Und ja, es ist der Samen. Er lernt erst die Erde kennen, um sich dann zum Himmel zu recken. Das dürfen wir jetzt erfahren und Frieden mit der Schöpfung schließen. Denn eine Frage ist für mich, wieso wir die Natur, in dem Fall den Virus, so sehr bekämpfen und besiegen wollen? Der Virus war vor dem Bakterium, vor der Zelle, wir bestehen in großen Teilen bis in die DNA hinein aus (alten) Viren. Wieso bekämpfen wir uns? Wir wissen (und soweit kann man es ja auch aus den „Vermutungen“/Zahlen der Wissenschaftler lesen), dass wir nicht daran zu Grunde gehen werden (mit vollem Mitgefühl mit Sterbenden und deren Angehörigen derzeit). Wovor haben wir also so sehr Angst?

Bevor ich weiter schreibe und meine Fragen (für die ich meine ganz individuellen Antworten habe) offenbare, möchte ich erwähnen, dass ich unendlich dankbar für all die Menschen bin, die grade so großartige Arbeit leisten. Vom (von der) ForstarbeiterIn (der/die Nachschub für KLOPAPIER ran schaffen:-D), die Verkäufer/-innen, die Müllmänner/-frauen, Energie-/Wasser-/Gas-MitarbeiterInnen, Behörden-/Gemeinden/…-MitarbeiterInnen, MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen, Landwirte/Landwirtinnen, Apotheker/-innen, … (sorry, falls ich jemanden vergessen habe), die Großartiges leisten. Oder UnternehmerInnen, Selbstständige, FreiberuflerInnen, MusikerInnen, KünstlerInnen, VeranstalterInnen, die weiter an ihren Traum glauben, Lösungen finden, kreativ werden/sind, MitarbeiterInnen halten/schützen/wertschätzen. DANKE!

Und ich bin dankbar, was uns das Universum, Gott, das Leben gerade schenken. Denn es ist eine so große Zeit der Heilung. Es tut weh, ja, tief drinnen, tut es richtig weh! Und das sind ganz unterschiedliche Schmerzen. Alte, aktuelle, zukünftige. So wie die Erde aber kurzzeitig ein wenig heilt, dürfen wir diese Energie nutzen, um uns von ihr heilen zu lassen. Sie heilt uns, nicht „Mama Angela Merkel etc.“ (gleich mehr dazu, die Finger sind so schnell :-D). Atmen! Atmen! Atme! Der Virus ist ein Auslöser, ein Schulterklopfen, eine Erinnerung. Wir spielen uns auf wie die Könige! Nein, wie die Herrscher! Unerbitterlich! Wir haben (und sind noch dabei) geschunden, geschlachtet, Raubbau betrieben, sind überdreht, polarisiert. Viele von uns kennen das:

„„Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!“ Genesis 1,28

Ich glaube nicht daran, dass es so gemeint war! Unterwerfen kann man sehen wie man will oder vielleicht wurde es anders aufgeschrieben. „Walten“ hat aber eine sehr schöne alternative Bezeichnung im Duden: „b. als wirkende Kraft o. Ä.“. Wir haben eine Verantwortung dafür, was hier passiert! Wir wirken mit unserem Tun und Sein! Und da kommt für mich ein ganz wichtiger Aspekt in das ganze „Lila Spiel“. Wir sind Seelen, hier auf diesem Planeten, diesem Geschenk des Universums, dem vielleicht „schönsten“ (um zu leben :-D) von allen. Wir haben bisher immerhin noch keinen anderen gefunden. Und wir wissen eigentlich schon recht viel. Nun, was wir gemacht haben, war und ist völlig verantwortungslos. Ich möchte darauf hier nicht weiter eingehen, aber egal ob Umweltverschmutzung, Ausrottung von Tierarten, Massenproduktion, wirtschaftliche Schäden im allgemeinen, Kriege, Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Missbrauch, das kann man noch ewig weiter spinnen. Ja, wir sind krass drauf! Und zwar alle von uns! JedeR von uns trägt alles in sich als menschliches Wesen. Aus jedem Menschen kann ein Mörder oder Heiliger werden. JedeR von uns ist das schon! JedeR könnte töten und jeder kann lieben. Dort dürfen wir erst mal walten! Wir dürfen uns alles an und in uns eingestehen! Die dunkelsten Seiten, den Teufel. Und die himmlischsten, Gott! Im Endeffekt sind sie beides eins! Alles ist Gott! Und davor haben wir Angst. Dem Teufel und Gott in uns zugleich!

So ist auch dieser Virus Gott und ich frage mich einfach, warum wir uns dagegen so wehren? Ja, aus Angst. Unsere Urängste springen an! Und in einem großen Maße! Aber “Was denken denn die Menschen, wo das Virus bleibt?” (Zitat aus dem Interview). Wir verlieren unsere Klarheit und die Verbindung. Ohne abzuwägen. Ich habe ein sehr interessantes Interview angehört und wie die Professorin auch sagt, damit steht sie nicht alleine da.

https://www.youtube.com/watch?fbclid=IwAR055tcSjBkfW6wsjdDvJkqgbR62PZ5aHY7hVT9TdpbUlfG9-6DStORQTYM&v=dZ6tZDoNAa4&feature=youtu.be&app=desktop


https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-entspannt-trotz-weltweiter-corona-krise-in.1939.de.html?drn:news_id=1112897

Es scheint vom 20.03. zu sein, auch hinsichtlich der Themenaktualität. Sie lehrt die Ansicht, die ich oben über DNA und Viren beschrieben habe. All das worüber sie spricht, frage ich mich seit Tagen und Wochen. Und ja, wenn wir Demokratie leben und vom Miteinander, Solidarität, Offenheit geht, geht es für mich auch darum, immer alle Seiten zu betrachten. Das was sinnvoll ist, nötig ist und was vielleicht hilft/nicht hilft und dabei abzuwägen. Angst und Risiko in der Neutralität zu verbinden. So wie unser Verstand funktioniert! Und dann frage ich mich… Warum wird das nicht gemacht? Wieso wird es so strikt als „Verschwörung“ etc. hingestellt? Falls Du das Interview (noch) nicht angeschaut hast, nur was wichtig ist: Hygiene ja, Abstand ja (sie empfiehlt sogar einen Schal im Supermarkt hochzuziehen, ihn zwei Tage liegen lässt (dann sterben die Viren) und ihn dann wieder nutzen kann), kein Händeschütteln, keine Reisen (komplett alles stoppen), Abschottung von Alten/Risikogruppen, … . Dafür sagt sie z. B. auch, dass Kinder bis ins späte Jugendalter in die Schule/Kita/Kiga sollten, „ältere Jugend“ und Studenten raus in den Park. Luftqualität (viele, viele Vorerkrankungen in China, Ballungszentren, …) und Mobilität werden nicht mit einen Vergleich (hinsichtlich Ausbreitung in anderen Teilen der Welt) einbezogen, Herden-Immunität, Zahlenauslegung, Vergleiche, … . Da spüre ich in mir eine Abwägung (was jedem selbst individuell überlassen ist), Sinnhaftigkeit, Ruhe, Ausgeglichenheit. Aber auch das ist ein Thema für sich.

Ja, denn was mich über den Virus (und das Mitgefühl mit allem und jedem Menschen, der grade eine schwere Zeit durchlebt!!!) hinaus am meisten beschäftigt, ist die gesellschaftliche/politische Veränderung. Ich spüre in mir sehr viel dazu. Ruhe, dass ich vertraue und egal was passiert, das Leben ist das Leben und wenn ich es empfange, dann kann ich Freude erleben. Und ja, trotzdem kann ich manchmal Angst spüren. Und ich spüre Wut. Ich spüre „Revoluzzer-Dasein“. Und mein Verstand spuckt Fragen aus, denn das was ich noch sehen kann, ist dass sich unangenehme Dinge einschleichen. Hedgefonds, die Milliarden in Börsenwetten stecken, Handyortung von Kontaktpersonen von Infizierten, Ausgangssperren (in Teilen Frankreichs/Italien nachts komplett), Überwachung/“Bestrafung“, wirtschaftliche Zerstörung (was wiederum zur Heilung beitragen kann, wenn Menschen erkennen, dass Arbeit nicht alles ist und nicht frei macht und wir vor allem aufhören dürfen, auszubeuten), (kommende!?) Grundgesetzänderungen hinsichtlich Gesetze ohne Parlament (kennen wir das nicht irgendwo her? – als Frau Mölling das sagte, ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen: 22:29: „Es wird ja schon immer psychologisch vorbereitet… Also, da kommen bei mir die schrecklichsten Assoziationen. Dass muss ich mal so sagen dürfen, wie man ein Volk vorbereitet.“, Impfpflicht/Zwangsimpfungen, Zerstörung kulturellen Lebens, womöglich sozialer Einrichtungen, Auseinanderdriften der Gesellschaft (und dabei doch Zusammenrücken von Gesellschaftsteilen, Entstehung von neuen Unterstützungen, …). Und all das macht mir keine Angst, weil ich weiß, dass es kommt wie es kommt und wir trotzdem mit kreieren! Daran dürfen wir immer denken! Beten, lieben, wachsam sein, handeln wenn es nötig ist, heilen, offenbaren! Spiritualität und Leben verbinden! Erfahren, lernen, integrieren, handeln, erfahren, lernen, … . Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt. Spürst Du die Verbindung?

Ich sehe jedoch eine Angela Merkel, die in einer Sprache und Ansprache spricht, als redet sie mit Kindern. Warnt, wenn wir nicht brav sind, gibt es Ärger. Und nennt zuvor einfach mal die passende Reihenfolge: 1:51: „…ökonomische, soziale, kulturelle…“. Wachsam sein! Und ja, es geht um Kinder! Es geht um unsere inneren Kinder! Es wird darauf gehofft, dass das von Mama und Vater Staat schon geregelt wird. Hallo? Ey sorry! Aber ja, jetzt darf die Wut mal kurz das Steuer übernehmen. Das ist der größte Bullshit auf dieser Welt! Das Größte ist immer entstanden, wenn die Menschheit im kleinen oder großen die Verantwortung übernommen hat. Das was sie in sich erfahren, gelernt, geheilt hat, ins Leben zu tragen und mit Gott neu zu erschaffen! Für mich ist Martin Luther King ein wundervolles Beispiel dafür, Nelson Mandela, … . Und dazu ist Spiritualität unter anderem ein Antreiber! Und ja, natürlich sind Institutionen, Verwaltungen, … wichtig! Aber mit welchen Mitteln? Walten, mit der Weisheit und der Liebe Gottes! Nicht mit Gier, Stolz, Schuld, Angst, …! Das ist der „Teufel“, der nur geliebt werden möchte. „Du kleiner Teufel, …“. Ja, genau diese Schmerzen, genau diese dunklen, blinden Flecken schreien nach Heilung! Nach Liebe! So wie ich meinen Revoluzzer spüre, der ich als Kind schon war und der oft unterdrückt wurde und jetzt richtig raus will… 😀 Und ich darf lernen, diese Energie zu nutzen, denn sie ist nicht schlecht, sondern einfach nur die Frage, wie ich oder wir sie einsetzen. Und ja, es ist unsere individuelle und damit aber auch gemeinsame Aufgabe, zu heilen! Schritt für Schritt und jetzt in vielleicht ganz großen. Dann erwach(s)en wir! Ob wir es jetzt tun oder irgendwann anders, ist dem Leben egal. Aber wir haben die Chance! Neues kann entstehen, entsteht schon, wird hoffentlich auch ein wenig integriert. Gesellschaftlich, individuell, naturell, sozial, künstlerisch, wirtschaftlich, politisch. Auf der ganzen Welt, in der wir uns gerade hier in unserem Land sehr glücklich und dankbar schätzen dürfen. So viele Chancen und Möglichkeiten, worüber man einen ganzen weiteren Abend schreiben könnte! 😀 Öffne Deine Augen auch hierfür, für alles! Für Dankbarkeit! Trau Dich! Wir sehen es schon und möge Gott uns die Weisheit geben, dass wir es integrieren und dafür einstehen können!

In aller Liebe!
Nam Terath

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Vatertag

Auch wenn der „Vatertag“ den Vätern gilt, ist es doch auch ein guter Tag, um über das grundsätzliche Mann-Sein zu reflektieren. Viel wird in der heutigen Gesellschaft darüber gesprochen, diskutiert und debattiert, was die „neue Rolle“ der Frau ist. Das ist absolut notwendig und für uns als Menschheit womöglich der größte „Gewinn“ (wenn es sich ändern wird!), den wir auf lange Zeit geschenkt bekommen. Frauen schließen sich zusammen, erkennen ihre wahre Kraft, ihre Liebe und ihre immense und wahre Wichtigkeit für unsere Gesellschaft, deren Entwicklung und Zukunft. Und ich persönlich wünsche mir dafür, dass Frauen erkennen, dass es nicht die Zeit der Rache ist, sondern dass Frauen ihre herzliche Intelligenz nutzen, um eine Balance auf unserer Welt herzustellen, in der wir Frieden erleben dürfen.

Dabei dürfen wir erkennen, dass dies eine Seite der Medaille ist. Ich möchte heute ein Wort für die Männer erheben. Dies ist kein Geschlechterkampf, kein Vergleich, kein besser-schlechter, wichtiger-unwichtiger oder sonst irgendetwas in diese Richtung. Das ist alles alt und Bullshit! Jedoch darf auch ich auf meinem spirituellen Pfad immer wieder erkennen, dass (auch von Männern) ein neues Männerbild erschaffen wird, welches (aus rein persönlicher Sicht) ein neues Bild erschafft, was (derzeit) für Männer genauso wenig erreichbar ist, wie das alte Bild der vermeintlichen Stärke, Macht, Kraft und Überheblichkeit. Wir (Frauen und Männer) kreieren einfach neue Bilder für uns alle aus unserem Verstand, drehen alte Bilder einfach um, reagieren auf alte Glaubenssätze, Gelerntes und vergessen dabei ehrlich und offen in uns hinein zu spüren, was es denn wirklich und wahrhaftig bedeutet! Was bedeutet das konkret für uns als Mann? Mag man Büchern, „Gelehrten“, Forschungen Glauben schenken (anstatt in uns selbst zu horchen), wird der heutige Mann eine „Allzweckwaffe“: liebevoller Partner, straighter Vordenker, einfühlsamer Zuhörer, stabiler Anker, „Schwäche zeigender“ Mensch, dabei doch immer positiv gestimmter Mann, Sexgott, begabter Koch, sich selbst verwirklichende Seele, und und und… Und wenn das nicht erfüllt wird, bye bye. Nun, man mag darüber denken, wie man möchte. Doch stellen wir alle nicht wieder fein abgestimmte Ansprüche (an Männer UND Frauen), die ein perfektes Bild schaffen, ohne das jegliche Form der Beziehung nicht wirklich funktionieren kann? Erheben wir dabei nicht wieder irgendwelche womöglich übertriebenen Forderungen an uns selbst und an andere? An die Stelle des „Schönheitsideals“ tritt das „Spiritualitätsideal“! Ist es das was wir wollen? Ist das Liebe?

Ist es nicht einfach nur wichtig, Mensch zu sein? Sollten wir uns nicht endlich generell von einem „Rollen-/Typendenken verabschieden“? Wir sind alle so einzigartig, haben unsere eigenen Energien, unsere eigenen Aufgaben, unsere eigenen seelischen Prägungen, unsere eigene Liebe… Lässt sich dabei alles so einfach in Frau und Mann einteilen? Alle müssen so sein, alle anderen so. Mir kommt dazu das Beispiel des Schulsystems in den Sinn. Wie auch immer ein Kind veranlagt ist, es wird über den Kamm der/des Schülerin/Schülers geschert und hat bestimmten Vorstellungen zu entsprechen. Ist das so einfach? Ist das so einfach mit uns als Frau und Mann? Steckt nicht einfach noch mehr dahinter als wir zu glauben scheinen? Ist nicht alles in uns und äußert es sich in jedem ganz individuell und besonders? Wir dürfen darüber reflektieren und uns fragen, was für eine Zukunft wir in der Beziehung von Frau und Mann in der Gesellschaft, auf der Arbeit, in Partnerschaften, Freundschaften und in unserem eigenen Sein möchten. Wir dürfen unsere eigene Stimme hören und nicht das, was irgendjemand hinaus posaunt „ja, so muss es sein“! Das ist genauso alt und ja auch, sorry, Bullshit! Es ist Zeit sich darüber zu erheben und uns als Menschen zu behandeln! Und ja, es ist Zeit dafür, dass wir Männer uns für uns selbst öffnen. Und, sorry, nicht der Frauen wegen, sondern aus der eigenen Liebe zu uns selbst, um zu erfahren, was wir entdecken, wer und was wir eigentlich sind.

Und weil heute Vatertag ist: DANKE an meinen Vater, der nicht immer “perfekt” war, der seine Liebe aber immer auf seine eigene Art und Weise gezeigt hat, um mir Aufgaben im Leben zu geben, an denen ich wachsen darf!

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Leben im Herzen

Oftmals wird darüber gesprochen und philosophiert, dass wir uns Herz öffnen dürfen. Es wird geübt, praktiziert, Techniken werden angewendet und Anstrengungen dafür aufgewendet, um ein offenes Herz zu „erhalten“. Es wird darauf meditiert, gebetet, wir können Retreats besuchen und dabei hoffen, dass sich etwas verändert. Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage. Wie soll das gehen? Wie soll ein Herz geöffnet werden, dass immerzu offen ist? Unser Herz ist aus Liebe gemacht! Unser Herz ist Gottes Willen, um es für uns und andere strahlen zu lassen. Unser Herz enthält das ganze Universum! Es ist unser Sprach- und zugleich Empfangsrohr für das, was uns im Leben geschenkt werden darf. Ist es da nicht sinnvoller zu fragen, was in unser Herz hinein und hinaus geht? Was wollen wir rein und raus lassen? Was darf uns erfüllen und mit was wollen wir es erfüllen? Das ist unsere Wahl aus unendliche vielen Möglichkeiten. Wir können sie in jeder Minute treffen! Ist es das Mitgefühl oder ist es die Rücksichtslosigkeit? Ist es Dankbarkeit oder ist es Undankbarkeit? Ist es die Freude oder ist es die Frustration? Ist es der Mut oder ist es die Angst? Ist es die Liebe oder ist es der Hass? Für was wollen wir uns entscheiden?

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Wie geht es Dir?

„Wie geht es Dir?“ ist wohl die am häufigsten gestellte Frage der heutigen Zeit. Und dabei ist sie zugleich die wohl am oberflächlichsten gestellte, doch dabei die wichtigste Frage, die wir uns gegenseitig stellen können. Passenderweise hatte eine Schülerin gestern in einer Yogaklasse genau das angesprochen, was sich zu einer regen Gesprächsrunde entwickelte. Wie viele Menschen fragen wir und uns nach unserem „Gemütszustand“? Und was ist unsere/deren Antwort? Hören wir nicht meistens „ja, passt schon“, „ja, alles klar“, „gut, gut“… BLA BLA! Noch schöner ist ja die Frage: „Na, alles gut?“ Was für eine Antwort wird hier bitte erwartet? Hahaha… 😀 Wie sagte sie so schön gestern: „Im Endeffekt belügen wir uns alle täglich. Uns selbst und die anderen.“

Wieso steigen denn Depressionsfälle, Burnout, Krankheiten, Rückenschmerzen, kein Bock auf den Job, Politikverdrossenheit, Kriege, Umweltzerstörung, … etc. etc. etc. immer mehr an, wenn es allen gut geht? Also geht es uns allen jetzt so gut und trotzdem nicht? Paradox! Wieso trauen wir uns nicht die Wahrheit zu sagen? Wenn Dein Rücken weh tut, ist dann ALLES gut? Wenn Deine Beziehung kaputt ist, ist dann alles gut? Wenn Du Angst hast, ist dann alles gut? Nein, ist es nicht und das ist okay so! Wieso trauen wir uns nicht zu differenzieren, ehrlich zu sein oder können wir es womöglich gar nicht (mehr)? „Meinem Herzen geht es gut, mein Rücken zwickt, mein Job ist so, etc.!“ Oder haben wir Angst davor, den anderen zu „belasten“? Oder trauen ihm/ihr nicht zu, dass er/sie es ehrlich meint?

Und ja, ehrlich gesagt, meistens wird die Frage wohl bloß aus Höflichkeit gestellt und mit der „Hoffnung“, dass bloß nicht tiefer drauf eingegangen wird. Dann brauchen wir sie auch nicht stellen. Oder aus diesem Grund am besten, „na, alles gut?“ fragen! Es könnte ja sonst passieren, dass ich mich mit meinem Gegenüber auseinandersetzen und möglicherweise Mitgefühl aufbringen und einen Teil meiner „so kostbaren“ Lebenszeit opfern darf. Was für ein Irrglaube!

HALLO, MENSCHHEIT! AUFWACHEN! Wenn wir ehrlich sind, brauchen wir die Frage nicht stellen, denn wir können spüren, was im anderen vorgeht. Auch DU kannst das! Wir sind in diesem Moment nur einen Schritt davon entfernt, uns auf einer tieferen Ebene des Herzens zu begegnen und diese Frage dann wirklich ehrlich zu stellen und auf eine Antwort zu hoffen, die ehrlich von Herzen kommt. Ein Start, der uns die Möglichkeit gibt, uns mit dem anderen Menschen zu verbinden. Das ist die Chance unserer heutigen Zeit. Wir dürfen aus der Trennung herauskommen und uns gegenseitig unterstützen, zuhören, helfen und heilen! Und dabei erkennen, dass es wichtigere Dinge gibt, als die, die uns vorgegaukelt werden. Und dazu gehört auch, dass es uns immer GUT gehen muss! Nein, muss es nicht! Und geht es auch nicht! Lasst uns ehrlich miteinander umgehen! Lasst uns lernen, uns wieder als mehrdimensionales „Wesen“ zu betrachten und nicht als „flaches Ding“, das funktionieren muss! So läuft das nicht, das ist nicht menschlich! Ehrlichkeit ist menschlich! Mitgefühl ist menschlich! Liebe ist menschlich! Wie geht es Dir?

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Begegnungen

Wir laufen durch die Straßen und sehen andere Menschen. Wir treffen uns mit Freunden, Bekannten, Verwandten und dürfen sie wahrnehmen und spüren. In jedem dieser Momente darf uns bewusst werden, uns auf einer Ebene der Liebe zu treffen und zu begegnen. Gerade heutzutage laufen wir oft wie in einer Glocke durch die Welt und schotten uns oftmals auf unseren Wegen ab. Was würde aber passieren, wenn wir nur auf unserem Weg zum Einkaufen, durch den Supermarkt, auf der Arbeit, … jedem Menschen, egal ob wir ihn mögen, riechen können, sehen wollen, … mit Liebe begegnen? Was passiert, wenn wir unser ehrlichstes Lächeln auf unsere Lippen bringen und egal wem auch schenken? Wir leben sehr oft aus unseren Mustern, Reaktionen, Bewertungen, Emotionen und Gedanken und vergessen dabei, dass wir alle auf seelischer Ebene EINS sind. Wir gehören alle zusammen. Wir sind eine Menschheit, ein Kollektiv, eine Gemeinschaft, eine universelle Seele. Trennung beherrschte (und beherrscht) zu lange unsere Welt und es ist an der Zeit, uns zu verbinden. Es ist z. B. auch an der Zeit, Yoga nicht mehr nur auf der Matte zu praktizieren, davon zu erzählen und sich in unseren Spielen des Verstands zu verstecken, wie „erleuchtet“ wir doch sind. Nein! Das Leben ist Yoga! Wir sind Yoga! Alle sind Yoga! Wir sind eine Vereinigung, die wir mit unserem Herzen öffnen und stärken dürfen! Es kommt nicht darauf an, ob mir aus einer Bewertung heraus etwas oder jemand gefällt oder nicht. Ob mir etwas an ihm passt oder nicht. Es kommt darauf an, wie wir uns begegnen. Ob wir es von Herzen, mit Mitgefühl und Liebe, Verständnis, Akzeptanz und zugleich des nötigen Selbstrespekts tun. Was bedeutet, dass wir unseren Bereich halten dürfen, ohne uns zu versperren, was um uns herum passiert. Denn ja, was passiert, wenn Du auf Deinem nächsten Weg unter Menschen allen mit einem Lächeln, einem offenen Herzen und Liebe begegnest und dabei erkennst – Recognize that the other person is you (Yogi Bhajan)? Probiere es aus! Füll Dich selbst mit der universellen Liebe, die uns alle verbindet und die uns zu Menschen macht! Viel Freude! 🙂

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Die Reise

Auf unserer eigenen Reise begeben wir uns in Coachings, Teachings, Selbsterfahrungen, Workshops, Seminare, … . Sei es beruflich oder auf dem spirituellen Pfad. Es spricht auch nichts dagegen und im Endeffekt auch nichts dafür. Gelegentlich hetzen wir diesen aber hinterher, weil wir meinen, damit schneller voran zu kommen. Wir suchen nach Neuem, Altes wird langweilig und wir übersehen dabei, dass unser Ego die Führung übernimmt, weil es verhindern möchte, dass wir tiefer tauchen und z. B. der Langeweile entgegen treten und uns darin „marinieren“. Es geht nicht darum, so viel und so schnell wie möglich zu tun. Es geht nicht darum, immer etwas Neues zu erleben. Es geht auch nicht darum, nichts zu tun. Das ist die Krux! Es geht darum, was wir in unserem Tun, so oder so, erkennen können. Was zeigt sich dadurch in uns? Was können wir hierin erkennen? Was können wir (über uns) lernen? Wir erkennen oftmals nicht, dass jede Sekunde unseres Lebens unser Lehrer ist, dass das Leben und die Erfahrungen selbst unsere Lehrer sind. Nicht umsonst schenkt uns das Leben immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen in neuem Gewand. Alles wird sich wiederholen, neu erfinden, anstrengender werden – so lange bis wir es sehen, erkennen und unsere „Lehre“ daraus ziehen. Und dabei geht es um nichts Gutes oder Schlechtes. Es geht nicht um Bestrafung oder Schuld. Das ist alt! Nein, es geht darum, dass wir beginnen, unsere Augen für uns, unseren Schmerz und unsere bedingungslose Liebe zu öffnen. Es geht darum, dass wir aufhören, uns selbst, andere und das Leben zu belügen, indem wir unsere Authentizität, unsere Seele, verbergen und fast schon verleugnen. Dass wir Dinge (nicht) tun, nur dass sie (nicht) getan sind, dass wir unseren Verstand und unser Ego „befriedigen“ können. Durch unsere äußere Suche nach „mehr“ rennen wir nur weiter davon und gaukeln uns vor, so „spirituell“ oder „innovativ“ zu sein. Im Unternehmen nennt man das „Fortbildung“, in der Spiritualität „spirituelle Entwicklung“. Aber was bedeutet das wirklich, wenn wir nicht den Kern dieser Entwicklung betrachten? Wenn wir unsere Augen vor dem verschließen, was es wirklich bewirkt? Wenn wir „Sammler und Jäger“ gleichzeitig sind, anstatt zu verweilen und zu betrachten, was in uns passiert? Wir wissen nie, was sich hinter solchen Türen verbirgt, was sich uns zeigen wird. Doch genau dort verbirgt sich das, was uns echte, tiefe Dankbarkeit erfahren lässt. Wenn wir aus unserem Bewusstsein heraus die Türen mutig öffnen, die manchmal leicht und manchmal schwer aufgehen, lernen wir eine Welt in uns erkennen, die unendlich ist. Die Welt, die hinter jeder Erfahrung steckt. Eine Welt die eins ist mit dem Universum und uns Einheit erfahren lässt.

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Unsere Erde und Wir

Manchmal möchte man wohl am liebsten die Augen vor dem verschließen, was gerade auf unserer Erde passiert. Und wir tun es dadurch, dass wir weiterhin verursachen und passieren lassen! Szenarien wie sie uns aus (Science Fiction) Filmen bekannt vorkommen. Ein Planet, der düster und in vielen Teilen unbewohnbar ist. Auf dem der Kampf ums Überleben das Einzige ist, was noch zählt. Es ist jedoch nicht in der Zukunft, nein, es ist jetzt! Würden alle so leben wie wir in Europa, bräuchten wir drei Erden. Das Wasser wird verseucht (Mikroplastik, Fukushima, Ölkatastrophen, …), unsere Luft verpestet (Braunkohle, Abgase, Waldrodungen, …) und der Boden auf dem wir leben vergiftet (Pestizide, einseitige Nutzung, Massentierhaltung, …), das Feuer missbraucht (Kriege, Hunger, menschenverachtende Handlungen, …) und der Äther zugemüllt (Weltraummüll, Vergiftung der Atmosphäre, …). Ganz gewiss ist die „Spitze des Eisbergs“ noch nicht erreicht. Unverdrossen zerstören wir unsere eigene Lebensgrundlage und uns weiter und weiter, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir meinen, immer mehr herausholen und wachsen zu können. Profitgier, Profilierungszwang und Wachstumgsgeilheit des menschlichen und kollektiven Egos blähen sich unverdrossen weiter auf. Wir sehen es ganz aktuell am Hambacher Forst, in dem der Besitzer und dessen UnterstützerInnen dieses Naturerbes meinen, das eigene Ego um jeden Preis durchsetzen zu müssen. Dabei vermeiden sie die Erkenntnis, dass man lernen darf. Die Unterschiede in der Gesellschaft werden größer und die Menschen driften dabei immer mehr auseinander. Unsere Erde ächzt unter der Ausbeutung, die wir betreiben. Egal, weiter! Dabei erkennen wir nicht, dass wir vor uns davon laufen! Vor unserem „inneren Müll“, vor unserem inneren Schmerz. Vor unseren alten Glaubenssätzen, Gewohnheiten und Emotionen, die uns mehr und mehr drücken, so wie wir immer mehr den Druck von außen erfahren. Burn-Out, Depression, Krebs – die „Krankheiten“ der Neuzeit erobern das menschliche Sein! Dabei meinen wir durch „mehr und mehr“ all das „besiegen“ zu können und erzeugen dabei nur noch mehr davon. Stopp! Wir dürfen das endlich erkennen und mutig sein! Wir dürfen die Schönheit nicht nur noch mit unserem Verstand begreifen, sondern von Herzen erfahren! Wir Menschen dürfen aufwachen, aufstehen und damit beginnen, die eigene Arbeit an uns selbst offen und ehrlich anzunehmen, nicht mehr hinzunehmen was war und sein soll. Genau jetzt ist die Zeit, die Augen zu öffnen! Die Augen für den eigenen Schmerz, das eigene Karma, das eigene Leben in unserem Inneren und damit in unserem Außen. Das Außen ist nur ein Spiegel dessen, was im inneren der Menschen passiert. Es ist ein Spiegel dessen, was wir versuchen zu verstecken. Ein Spiegel dessen, was es in uns zu heilen gilt. Wenn wir unsere Augen mutig für unser wirkliches Sein, unsere Seele, öffnen, können wir die weltlichen Aspekte unseres Seins heilen und zu einer Transformation beitragen, die unsere Basis wieder freilegt – Mitgefühl, Liebe, Bewusstsein. Uns!

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Wünsche

Wir wünschen uns immer wieder etwas. Mag es für uns persönlich, in uns oder etwas um uns herum, eine Sache, für andere, Weltfrieden, … sein. Es erscheint uns als etwas Liebevolles und Mitfühlendes. Selbstverständlich helfen uns Wünsche und geben uns Liebe, Kraft und Freude. Diese dürfen wir mit in das eigene Sein bringen, in den Moment, das sogenannte „Hier und Jetzt“. Belassen wir sie in der Zukunft und einer Wunschvorstellung (von uns) treibt es uns, unbewusst und fast unmerklich. Lassen wir sie zu, erfüllen sie uns.  Wenn wir diese Brücke zum Wunsch abreißen, ist jeder Augenblick jeder Reise zur Wunschinsel ein Abenteuer. Sie verzücken uns und unser Dasein in diesem Leben. Aber wir halten nicht daran fest. Wir lassen uns vom Wind weiter treiben und erfahren eine Fülle von Inseln, ein wahres Archipel – die Fülle des Lebens, wunschlos, frei, uns!

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Herzensraum

Was meint der Herzensraum? Was bedeutet er? Das Herz ist nicht geöffnet oder geschlossen. Es ist nicht mal dauerhaft offen. Es ist ein Raum, der immer da ist. Und was ist, wenn wir einfach nur dort verweilen? Wenn alles andere drum herum da ist, wir uns aber nicht damit identifizieren, geschweige denn leben? Wenn wir nur der Stimme des Herzens lauschen und die Liebe (zueinander, für sich, für das Leben) wahrnehmen? Spielt das drum herum dann noch eine Rolle? Alles ist da (unsere Persönlichkeit, Befindlichkeiten, Glaubenssätze, Ängste, Vergnügen, Wünsche, Ziele, Intentionen, Werte, Ego, Verstand, Beziehungen, …). Wir lassen es und uns jedoch „einfach“ sein. Ohne Zeit und Raum. Dabei leben, lieben und handeln wir aus dem Raum des Herzens, des spirituellen Herzens, der Liebe. Wie fühlt sich diese Liebe an? Können wir wirklich „einfach“ nur sein? Wie und was offenbart sich uns in durch diese Präsenz in (der) Wirklichkeit, uns? Kann sich uns ein unendlicher Ozean des Friedens, der Freude, des Glücks, der Wahrheit, der tiefen Liebe und Verbundenheit eröffnen? Sind dort wir? Unser Verstand wird uns diese Antwort nicht geben! Wir dürfen sein! In der Liebe, in unserem Selbst, in/als uns!

„Das einzig Bleibende ist die Wirklichkeit, und sie ist das Selbst.– Sri Ramana Maharshi

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