Begegnungen

Wir laufen durch die Straßen und sehen andere Menschen. Wir treffen uns mit Freunden, Bekannten, Verwandten und dürfen sie wahrnehmen und spüren. In jedem dieser Momente darf uns bewusst werden, uns auf einer Ebene der Liebe zu treffen und zu begegnen. Gerade heutzutage laufen wir oft wie in einer Glocke durch die Welt und schotten uns oftmals auf unseren Wegen ab. Was würde aber passieren, wenn wir nur auf unserem Weg zum Einkaufen, durch den Supermarkt, auf der Arbeit, … jedem Menschen, egal ob wir ihn mögen, riechen können, sehen wollen, … mit Liebe begegnen? Was passiert, wenn wir unser ehrlichstes Lächeln auf unsere Lippen bringen und egal wem auch schenken? Wir leben sehr oft aus unseren Mustern, Reaktionen, Bewertungen, Emotionen und Gedanken und vergessen dabei, dass wir alle auf seelischer Ebene EINS sind. Wir gehören alle zusammen. Wir sind eine Menschheit, ein Kollektiv, eine Gemeinschaft, eine universelle Seele. Trennung beherrschte (und beherrscht) zu lange unsere Welt und es ist an der Zeit, uns zu verbinden. Es ist z. B. auch an der Zeit, Yoga nicht mehr nur auf der Matte zu praktizieren, davon zu erzählen und sich in unseren Spielen des Verstands zu verstecken, wie „erleuchtet“ wir doch sind. Nein! Das Leben ist Yoga! Wir sind Yoga! Alle sind Yoga! Wir sind eine Vereinigung, die wir mit unserem Herzen öffnen und stärken dürfen! Es kommt nicht darauf an, ob mir aus einer Bewertung heraus etwas oder jemand gefällt oder nicht. Ob mir etwas an ihm passt oder nicht. Es kommt darauf an, wie wir uns begegnen. Ob wir es von Herzen, mit Mitgefühl und Liebe, Verständnis, Akzeptanz und zugleich des nötigen Selbstrespekts tun. Was bedeutet, dass wir unseren Bereich halten dürfen, ohne uns zu versperren, was um uns herum passiert. Denn ja, was passiert, wenn Du auf Deinem nächsten Weg unter Menschen allen mit einem Lächeln, einem offenen Herzen und Liebe begegnest und dabei erkennst – Recognize that the other person is you (Yogi Bhajan)? Probiere es aus! Füll Dich selbst mit der universellen Liebe, die uns alle verbindet und die uns zu Menschen macht! Viel Freude! 🙂

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Die Reise

Auf unserer eigenen Reise begeben wir uns in Coachings, Teachings, Selbsterfahrungen, Workshops, Seminare, … . Sei es beruflich oder auf dem spirituellen Pfad. Es spricht auch nichts dagegen und im Endeffekt auch nichts dafür. Gelegentlich hetzen wir diesen aber hinterher, weil wir meinen, damit schneller voran zu kommen. Wir suchen nach Neuem, Altes wird langweilig und wir übersehen dabei, dass unser Ego die Führung übernimmt, weil es verhindern möchte, dass wir tiefer tauchen und z. B. der Langeweile entgegen treten und uns darin „marinieren“. Es geht nicht darum, so viel und so schnell wie möglich zu tun. Es geht nicht darum, immer etwas Neues zu erleben. Es geht auch nicht darum, nichts zu tun. Das ist die Krux! Es geht darum, was wir in unserem Tun, so oder so, erkennen können. Was zeigt sich dadurch in uns? Was können wir hierin erkennen? Was können wir (über uns) lernen? Wir erkennen oftmals nicht, dass jede Sekunde unseres Lebens unser Lehrer ist, dass das Leben und die Erfahrungen selbst unsere Lehrer sind. Nicht umsonst schenkt uns das Leben immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen in neuem Gewand. Alles wird sich wiederholen, neu erfinden, anstrengender werden – so lange bis wir es sehen, erkennen und unsere „Lehre“ daraus ziehen. Und dabei geht es um nichts Gutes oder Schlechtes. Es geht nicht um Bestrafung oder Schuld. Das ist alt! Nein, es geht darum, dass wir beginnen, unsere Augen für uns, unseren Schmerz und unsere bedingungslose Liebe zu öffnen. Es geht darum, dass wir aufhören, uns selbst, andere und das Leben zu belügen, indem wir unsere Authentizität, unsere Seele, verbergen und fast schon verleugnen. Dass wir Dinge (nicht) tun, nur dass sie (nicht) getan sind, dass wir unseren Verstand und unser Ego „befriedigen“ können. Durch unsere äußere Suche nach „mehr“ rennen wir nur weiter davon und gaukeln uns vor, so „spirituell“ oder „innovativ“ zu sein. Im Unternehmen nennt man das „Fortbildung“, in der Spiritualität „spirituelle Entwicklung“. Aber was bedeutet das wirklich, wenn wir nicht den Kern dieser Entwicklung betrachten? Wenn wir unsere Augen vor dem verschließen, was es wirklich bewirkt? Wenn wir „Sammler und Jäger“ gleichzeitig sind, anstatt zu verweilen und zu betrachten, was in uns passiert? Wir wissen nie, was sich hinter solchen Türen verbirgt, was sich uns zeigen wird. Doch genau dort verbirgt sich das, was uns echte, tiefe Dankbarkeit erfahren lässt. Wenn wir aus unserem Bewusstsein heraus die Türen mutig öffnen, die manchmal leicht und manchmal schwer aufgehen, lernen wir eine Welt in uns erkennen, die unendlich ist. Die Welt, die hinter jeder Erfahrung steckt. Eine Welt die eins ist mit dem Universum und uns Einheit erfahren lässt.

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Unsere Erde und Wir

Manchmal möchte man wohl am liebsten die Augen vor dem verschließen, was gerade auf unserer Erde passiert. Und wir tun es dadurch, dass wir weiterhin verursachen und passieren lassen! Szenarien wie sie uns aus (Science Fiction) Filmen bekannt vorkommen. Ein Planet, der düster und in vielen Teilen unbewohnbar ist. Auf dem der Kampf ums Überleben das Einzige ist, was noch zählt. Es ist jedoch nicht in der Zukunft, nein, es ist jetzt! Würden alle so leben wie wir in Europa, bräuchten wir drei Erden. Das Wasser wird verseucht (Mikroplastik, Fukushima, Ölkatastrophen, …), unsere Luft verpestet (Braunkohle, Abgase, Waldrodungen, …) und der Boden auf dem wir leben vergiftet (Pestizide, einseitige Nutzung, Massentierhaltung, …), das Feuer missbraucht (Kriege, Hunger, menschenverachtende Handlungen, …) und der Äther zugemüllt (Weltraummüll, Vergiftung der Atmosphäre, …). Ganz gewiss ist die „Spitze des Eisbergs“ noch nicht erreicht. Unverdrossen zerstören wir unsere eigene Lebensgrundlage und uns weiter und weiter, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir meinen, immer mehr herausholen und wachsen zu können. Profitgier, Profilierungszwang und Wachstumgsgeilheit des menschlichen und kollektiven Egos blähen sich unverdrossen weiter auf. Wir sehen es ganz aktuell am Hambacher Forst, in dem der Besitzer und dessen UnterstützerInnen dieses Naturerbes meinen, das eigene Ego um jeden Preis durchsetzen zu müssen. Dabei vermeiden sie die Erkenntnis, dass man lernen darf. Die Unterschiede in der Gesellschaft werden größer und die Menschen driften dabei immer mehr auseinander. Unsere Erde ächzt unter der Ausbeutung, die wir betreiben. Egal, weiter! Dabei erkennen wir nicht, dass wir vor uns davon laufen! Vor unserem „inneren Müll“, vor unserem inneren Schmerz. Vor unseren alten Glaubenssätzen, Gewohnheiten und Emotionen, die uns mehr und mehr drücken, so wie wir immer mehr den Druck von außen erfahren. Burn-Out, Depression, Krebs – die „Krankheiten“ der Neuzeit erobern das menschliche Sein! Dabei meinen wir durch „mehr und mehr“ all das „besiegen“ zu können und erzeugen dabei nur noch mehr davon. Stopp! Wir dürfen das endlich erkennen und mutig sein! Wir dürfen die Schönheit nicht nur noch mit unserem Verstand begreifen, sondern von Herzen erfahren! Wir Menschen dürfen aufwachen, aufstehen und damit beginnen, die eigene Arbeit an uns selbst offen und ehrlich anzunehmen, nicht mehr hinzunehmen was war und sein soll. Genau jetzt ist die Zeit, die Augen zu öffnen! Die Augen für den eigenen Schmerz, das eigene Karma, das eigene Leben in unserem Inneren und damit in unserem Außen. Das Außen ist nur ein Spiegel dessen, was im inneren der Menschen passiert. Es ist ein Spiegel dessen, was wir versuchen zu verstecken. Ein Spiegel dessen, was es in uns zu heilen gilt. Wenn wir unsere Augen mutig für unser wirkliches Sein, unsere Seele, öffnen, können wir die weltlichen Aspekte unseres Seins heilen und zu einer Transformation beitragen, die unsere Basis wieder freilegt – Mitgefühl, Liebe, Bewusstsein. Uns!

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Wünsche

Wir wünschen uns immer wieder etwas. Mag es für uns persönlich, in uns oder etwas um uns herum, eine Sache, für andere, Weltfrieden, … sein. Es erscheint uns als etwas Liebevolles und Mitfühlendes. Selbstverständlich helfen uns Wünsche und geben uns Liebe, Kraft und Freude. Diese dürfen wir mit in das eigene Sein bringen, in den Moment, das sogenannte „Hier und Jetzt“. Belassen wir sie in der Zukunft und einer Wunschvorstellung (von uns) treibt es uns, unbewusst und fast unmerklich. Lassen wir sie zu, erfüllen sie uns.  Wenn wir diese Brücke zum Wunsch abreißen, ist jeder Augenblick jeder Reise zur Wunschinsel ein Abenteuer. Sie verzücken uns und unser Dasein in diesem Leben. Aber wir halten nicht daran fest. Wir lassen uns vom Wind weiter treiben und erfahren eine Fülle von Inseln, ein wahres Archipel – die Fülle des Lebens, wunschlos, frei, uns!

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Herzensraum

Was meint der Herzensraum? Was bedeutet er? Das Herz ist nicht geöffnet oder geschlossen. Es ist nicht mal dauerhaft offen. Es ist ein Raum, der immer da ist. Und was ist, wenn wir einfach nur dort verweilen? Wenn alles andere drum herum da ist, wir uns aber nicht damit identifizieren, geschweige denn leben? Wenn wir nur der Stimme des Herzens lauschen und die Liebe (zueinander, für sich, für das Leben) wahrnehmen? Spielt das drum herum dann noch eine Rolle? Alles ist da (unsere Persönlichkeit, Befindlichkeiten, Glaubenssätze, Ängste, Vergnügen, Wünsche, Ziele, Intentionen, Werte, Ego, Verstand, Beziehungen, …). Wir lassen es und uns jedoch „einfach“ sein. Ohne Zeit und Raum. Dabei leben, lieben und handeln wir aus dem Raum des Herzens, des spirituellen Herzens, der Liebe. Wie fühlt sich diese Liebe an? Können wir wirklich „einfach“ nur sein? Wie und was offenbart sich uns in durch diese Präsenz in (der) Wirklichkeit, uns? Kann sich uns ein unendlicher Ozean des Friedens, der Freude, des Glücks, der Wahrheit, der tiefen Liebe und Verbundenheit eröffnen? Sind dort wir? Unser Verstand wird uns diese Antwort nicht geben! Wir dürfen sein! In der Liebe, in unserem Selbst, in/als uns!

„Das einzig Bleibende ist die Wirklichkeit, und sie ist das Selbst.– Sri Ramana Maharshi

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Sonnenseite des Lebens

Ja, die Sonnenseite des Lebens! Schön ist sie! Genießenswert, voller Glück, „einfach“, fließend, … . Jeder von uns darf sie sehen, spüren, erfahren, genießen! Ja, absolut, bitte! Das ist unser Geburtsrecht! Viele von uns streben dabei jedoch nahezu blind, „süchtig“ und vernarrt auf sie zu! „Na, das muss doch immer so sein. Alles andere gehört nicht zum Leben und zu mir! Weg damit!“ Wir rennen weiter, immer weiter auf der Suche nach „glücksbringenden Erlebnissen/Erfahrungen/Einkäufen/etc.“ und gehen damit ins Gegenteil dessen, was wir uns wünschen und was unser vermeintliches „Ziel“ (Einheit, Ruhe, Frieden, hier und jetzt, …) ist. Manchmal so vernarrt, dass die Reise so unachtsam wird, dass dabei alles andere am Wegrand liegen bleibt und vermodert. Lieblos, vernachlässigt, traurig, enttäuscht, wütend, … . Vergessen wir dabei nicht, dass dies alles auch zu uns gehört? Vergessen wir dabei nicht, dass es Tag und Nacht gibt? Vergessen wir dabei nicht, dass ein Weg auch in der Dunkelheit weiter führt und nicht einfach aufhört, wenn die Sonne untergeht? Viel Spaß beim Autofahren! Schnell nach Hause bevor es dunkel wird, sonst endet die Straße! Hahahaha… 😀 Aber mal im Ernst, ist es in uns nicht auch manchmal/öfters auch so? „Oh, da ist was, was mir nicht gefällt, mich traurig macht, alte Erinnerungen hervor bringt, … . Da lauf ich lieber schnell mal weg, bevor es zu anstrengend wird! Ab ins Regenbogenland der Einhörner!“ Dabei ist das genau die Zeit, wenn ich tief im Vertrauen und in Liebe zu mir selbst durchhalten darf. Das ist eine Kriya! Keep up, wie Yogi Bhajan es immer so schön gesagt hat! Genau dann, wenn es „anstrengend“ zu werden scheint! Dies ist der Moment, wenn ich das Licht in die Dunkelheit hineintrage! Wenn ich das Licht meines Wagens anschalte und den Wegrand beleuchte, um zu erkennen, wie schön die Dunkelheit, meine eigene Dunkelheit ist und wie viel Liebe sie verdient! Dann entsteht wahre Freude!! Dann bin ich kon-zentriert (zentriert = in der Mitte, oder nicht? ;-)) auf ALLES, ja „fuckin‘“ alles, was da ist! Nicht nur auf das „Glück“ hin rennend (super auslaugend, oder?) und wenn es mir passt, schau ich weg! Neeeeeein, denn es gibt nicht Licht ODER Dunkelheit! Es gibt nur Licht UND Dunkelheit! Es gibt kein „wie oder was“ (hat es Dich verwirrt im Newsletter? ;-)), sondern nur ein „wie und was“! Dann erfahren wir bedingungslose Liebe. Denn die Bedingung an „Glück“ versperrt uns diesen Weg! Wir stehen vor der Schranke, rennen wie Lemminge dagegen an und wundern uns, warum wir kein Glück und nicht „dauernd“ Freude verspüren oder uns in eine Trance hineinbegeben, die uns etwas vorgaukelt bis zu einem Moment, an dem „plötzlich“ viel, viel Druck in irgendwelchen Ecken in unserem Leben entsteht? „Huch, was passiert denn hier plötzlich? Wo ist denn das Glück? Ach, dann renn ich einfach schneller (und noch unachtsamer, obwohl Achtsamkeit ja „voll unser Ding ist“).“ Ja, wir können Dinge wegdrücken, nicht anschauen, vermeiden, uns dagegen wehren und uns selbst in die eigene Tasche lügen! Das klingt zu drastisch? Wirklich? Dann noch deutlicher: Es IST eine Lüge! Die Wahrheit beinhaltet ALLES, nicht nur das, was mir gefällt und „schön“ ist! Ist auf der Welt alles schön oder schauen wir auch dort weg? Es ist ein kleiner Appell, endlich damit aufzuhören wegzuschauen (in mir und im außen), ehrlich mit mir selbst und anderen zu kommunizieren, anfangen WIRKLICH zu leben! Alle Facetten meines Selbst und des Lebens zu betrachten und zu lieben! Denn so ist das Leben, nicht anders! Sat Nam!

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Unser Herz

Wieso schrecken wir vor unserem Herzen zurück? Es ruft uns so laut. Es ruft seinen Schmerz hinaus. Es ruft seine Freude hinaus. Es ruft unser Leben hinaus! Es ruft uns zu: „Hey, schau her! Ich bin Dein Herz! Ich gehöre zu Dir! Alles was in mir ist, ist Teil von Dir! Wieso schaust Du mich nicht an? Wieso hörst Du mir nicht zu? Wieso willst Du mich immer übertönen? Wieso lässt Du uns nicht gemeinsam leben?“ Doch wir schauen und hören weg. Wir wollen vieles in uns nicht sehen! Meinen, das gehört nicht zu uns oder das wird schon so passen, wie es ist. Nein, tut es nicht! Wir sind so sehr in unserem Verstand und in unserem Ego, in unseren Mustern, Glaubenssätzen und Reaktionen gefangen, dass wir die Tür eiskalt wieder zu machen! Egal ob es um Schmerz, Freude, oder oder oder geht… Wir schlagen unserem Herzen die Tür wahrlich vor der Nase zu. Aus Bequemlichkeit, aus Faulheit, aus Angst, aus „Zeitmangel“, aus „ach eigentlich ist doch alles gut, auch wenn ich es selbst nicht glaube“, aus was weiß ich was… Ist das fair? Ist das die Annahme unseres Selbst? Ist das Liebe zu uns selbst? „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – Ja, was ist mit uns selbst? Wieso öffnen wir nicht das, was uns zu unserem wahren Leben verhilft? Wieso gestatten wir uns nicht zuzulassen, was in uns ist? Glauben wir wirklich, dass „halbgare“ Dinge gehen oder „halbe“ Freude uns glücklich macht? Dass unsere Gedanken uns glücklich machen können? Glauben wir wirklich, dass es unser Herz nicht verdient hat, immer wieder aufs Neue geheilt zu werden? Glauben wir wirklich, dass wir uns ihm nicht hingeben können? Es ist Dein Herz! Es ist wunderschön! Behandle es auch so! Alles in und an Dir ist es mehr als wert! Es ist Dein Leben! Das bist Du!

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Glauben wir das wirklich?

Die Zellen in unserem Körper sind in stetiger Veränderung und Erneuerung. Unser Dünndarm  alle 2 Tage, unser Dickdarm alle 10 Tage, unsere Hautzellen in 2-4 Wochen, unsere Lungen-Oberfläche in 8 Tagen, unsere Magenschleimhaut in einer Woche, die roten Blutkörperchen in 4 Monaten und die weißen in wenigen Tagen, unsere Knochen je nach Alter zwischen 10 und 25 Jahren. Und was tun wir in unserem Geist? Wir stehen und trauen uns nicht, uns zu verändern und zu erneuern oder nur so weit, dass es uns noch „gut“ geht. Was auf unserem Planeten und im Universum verändert sich nicht? Was erneuert und bewegt sich nicht? Nur wir, sehr oft! Weil wir Angst davor haben, in Unbekanntes vorzudringen, weil wir Sorge haben, dass da ja was lauern könnte, was uns in unserem Bewertungssystem nicht gefällt oder mir „nicht gut tut“. Glauben wir wirklich, dass eine Schlange, die sich häutet oder ein Schmetterling, der aus seinem Kokon schlüpft, keine „Schmerzen“ hat? Man darf wirklich recht herzlich lachen darüber! Und das bedeutet nicht, dass wir in einen Veränderungswahn kommen sollen, denn dieser ist auch nur ein „Spiel in uns“. Aber wir verändern sogar unsere Häuser und Gärten, dadurch dass wir „bauen“, werkeln, putzen und kaufen. Wir tunen unsere Autos! Hahaha… 😀 Nur eines soll immer gleich bleiben: wir selbst! Bloß nicht zu weit aus dem Fenster lehnen! Wie soll das funktionieren? Glauben wir wirklich, dass das eine „Überlebensstrategie“ ist? Noch mal herzlich lachen… Wir sind nicht hier „um zu bleiben wie wir sind“ (was für ein „gut gemeinter“ Geburtstagswunsch) – hoffentlich nicht! Wir wollen Frieden, sind aber nicht bereit dafür, in uns Frieden zu schaffen! Und Frieden beinhaltet eben nicht „Geschleime“ und „die Welt ist rosarot“. Nein! Frieden bedeutet Diskussion, Zuhören, Streit und Zusammenfinden, Liebe und Mitgefühl mit der Basis, gewaltfrei die Augen aufzumachen, zu konfrontieren und zu heilen. Doch das könnte uns ja nicht gefallen, auf was wir auf diesem Weg so stoßen. Dabei übersehen wir, dass wir den Spagat zwischen dem natürlichen Kreislauf und uns immer weiter aufspannen. Wir übersehen, dass wir uns in unserer Bewegungsunfähigkeit und „Selbstunverantwortung“ („irgendjemand wird es schon für mich richten“) selbst in eine Zerreißprobe begeben, die bei vielen Menschen in Unzufriedenheit, Traurigkeit, Energielosigkeit, ja oftmals Depression (zwischen 2000-2010 verdoppelte sich die Zahl der Depressionen in Deutschland; jeder vierte Mensch in Deutschland schluckt Anti-Depressiva!!!) führt, ohne zu wissen, woher das kommt! Wir wissen es nicht? Bei allem Mitgefühl, DOCH, das weißt DU, das weiß ich, das wissen wir ALLE! Aber wir tun so, als gebe es einen anderen Weg! Nein, den gibt es nicht! Erst im natürlichen Fluss entsteht Frieden, Harmonie, Kraft und Liebe! Und wie ein Fluss so ist, hat er genauso wie das Leben Stromschnellen und ruhige Fließbewegungen, Gefahren und sichere „Häfen“. Denn glauben wir wirklich, dass uns „Nicht-Veränderung“ in einem Flussbett aus Beton in „Sicherheit“ führen wird? Ja, das wird es! In die Sicherheit, dass dieser Fluss schnell überlaufen wird und unbefahrbar wird, sich selbst zerstört! Trau Dich, Deine eigene Reise auf dem Fluss zu begehen! Trau Dich, dich selbst zu konfrontieren und zu reflektieren. Trau Dich, aus Deinem Ego und Verstand heraus zu kommen und tiefer zu gehen, was auch immer kommen mag!

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Klagen, klagen aber bloß nichts wagen – geschweige denn TUN!

Jeder Mensch trägt seine eigene Selbstverantwortung. Das bedeutet nicht, dass er alles SELBST machen muss. Denn auch nach Hilfe fragen, darf jeder! Das liegt jedoch in der eigenen Verantwortung es auch zu tun. Nun stellt sich doch da manchmal, bei allem Mitgefühl für uns, eine Frage. Glauben wir immer noch, dass „Mama und Papa“ uns retten und unsere Situationen lösen? Ok, es gibt Situationen, in denen wir einfach nur Geduld brauchen und alles „erledigt“ sich von selbst. Doch wo bleibt unser Mut, Situationen, Herausforderungen und „Probleme“ selbstverantwortlich zu lösen und aus der Opferrolle zu schlüpfen, die überall in uns und der Gesellschaft lauern? Das einfachste Beispiel ist doch „Stress“… „Ich hab so viel Stress“, „die Arbeit macht mich kaputt“, „es sind viel zu viele Aufgaben, die mir aufgebrummt werden“, etc. Ähm, ok. Das mag ja sein! Doch glauben wir wirklich, dass uns jemand retten wird? Glauben wir wirklich, dass jemand für uns meditiert, spazieren geht, tief atmet, auch mal Nein sagt, …? Alle Möglichkeiten sind da. Es gibt Angebote, Kurse, andere Menschen, Anlaufstellen, … Ah, da sind wir wieder bei der Pille! 🙂 Zu anstrengend, sich selbst zu „bewegen“. „Ich hab für so etwas keine Zeit.“ – Stimmt, wir nehmen uns lieber die Zeit, uns „fertigzumachen“ anstatt etwas für uns zu tun. Bei allem Mitgefühl, wie bekloppt… da müssen wir schon selbst den Arsch hochkriegen! Was glauben wir eigentlich wer wir sind? Die Prinzessin auf der Erbse? Sorry, aber die Zeit der Opferrolle ist vorbei! Das ist alt! Das ist vorbei! Das ist Geschichte! Punkt. Denn es ist viel wundervoller! Wir sind unendlich!!! Wir dürfen aus all dem schöpfen, was uns umgibt! Das Universum ist unendlich, worauf warten wir?

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Die Pille

Was ist eigentlich die Erwartung an die Wissenschaften? Und was ist dabei die Erwartung an uns selbst? Krank sein ist doof. Gehört ja nicht zum Menschsein dazu. Und wenn wir krank sind, dann soll es so schnell wie möglich eine Pille wieder richten. Und hierzu gehören alle Arten von sogenannten „Krankheiten“. Physisch, psychisch, seelisch, … . Ähm… Ich habe solch eine Wunderpille noch nicht gesehen. Und die „Wunderpillen“ die es gibt, was machen diese? Sind sie so schlau, wirklich der Ursache auf den Grund zu gehen und diese auf der einen Seite zu beheben und auf der anderen Seite einen Veränderungsprozess zu aktivieren?! Oder vergraben sie nur die eigentliche Ursache und beheben nur die Symptome? Wir rennen der „Gesundheit“ hinterher und vergessen dabei vollkommen, dass es auch einen gesunden Weg des „Krankseins“ gibt. Möglicherweise benötigen es unser Körper, unser Geist, unsere Seele?! Möglicherweise können wir daraus lernen… Möglicherweise besteht die Chance, dahinter zu schauen und uns noch mehr zu entdecken… Möglicherweise ist es einfach nur menschlich, dass alle Geschöpfe dieser Natur auch mal eine Zeit haben, in der eine „Krankheit“ sie wachsen lässt… Ach so… Ich vergas. Das ist zu anstrengend. Dann doch lieber die Pille. Und wenn die Pille nicht hilft, dann kann ich immer noch dem Arzt die Schuld geben. Oder dem Hersteller oder der Pharmaindustrie oder einfach meinem ganzen Sein, nicht so zu funktionieren, wie „ich“ es gerne hätte. Oder ist es nur die fehlende Selbstverantwortung (mehr oder weniger in jedem von uns!), uns um unser Wohl zu kümmern und zuzulassen was sein darf? Oder sind wir alle (manchmal) einfach nur zu „faul“, an uns allumfassend – physisch, geistig und seelisch – zu „arbeiten“? Ah… Ich vergas auch hier. Das ist zu anstrengend. Dann lieber eine neue Technologie (Fitness, Ernährung, „Kosmetik“,…), Arznei, „Stoffe“, Wundermittel, Wunderheiler, … nutzen, die uns das Glück vom Himmel versprechen und dabei viele andere Aspekte vergessen oder unterdrücken. Die anderen werden es schon für mich richten! Äääähm… Nun ja… Möglicherweise. Möglicherweise auch nicht. Lassen wir das mal dahingestellt. Die Fragen die dahinter steckt: Kann ich die volle Verantwortung für mein Wohlbefinden und dadurch mein Leben übernehmen? Bin ich bereit, den Mut aufzubringen, dort hinzuschauen, wo es Unbekanntes zu entdecken gibt? Bin ich bereit, für mich einzustehen!? Die Zeit, Ausdauer, Geduld, Liebe, Mitgefühl für mich aufbringen… Das was unsere Gesundheit wirklich ausmacht!

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