Du bist Du

Du schaust in die Augen! Du siehst Liebe, Glück, Freude, Wohlbefinden, Ruhe, Frieden. Und Du siehst in diese Augen. Du siehst Hass, Trauer, Schmerzen, Angst, Verwirrtheit, Kämpfe. Auf einmal, in einem Moment. Es ist alles da. In diesem Augenblick. In diesen Augen. Der Schleier schwebt von einer Seite zur anderen. Die Augen geben preis, was verborgen und offensichtlich so schön strahlt oder im Schleier verschwimmt. Könnten sie denn immer strahlen? Könnten Sie diesen Schleier verschwinden lassen? Auf immer und ewig. Erleuchten sie dann? Erleuchten diese Augen und die Seele dann? Oder strahlen sie schon von sich aus, Schleier hin oder her?! Du schaust in die Augen. Du siehst das hin und her, das auf und ab, das vor und zurück, die Spannung die herrscht. Die Spannung, nicht annehmen zu können, alles zu tun und dann doch wieder weitermachen zu müssen, zu dürfen. Die Spannung ist ernst und herrscht aus dem Schleier heraus. Sie zermürbt und macht blind. Zugleich ist sie schwach, wenn diese Augen anfangen wirklich zu sehen, zu erkennen, wie der Schleicher zu lüften ist. Du siehst Liebe, Glück, Freude, Wohlbefinden, Ruhe, Frieden. Du siehst den inneren Strahl der Seele, des wahren Ichs, des „Originals“, des Selbst! Du erkennst diese Vollkommenheit. Diese Kraft. Diese unbeschreibliche Weite und das Vertrauen, alles zu tun und dann doch wieder weitermachen zu dürfen. In allem Glück, das durch die Augen strahlen kann. Durch all die bedingungslose Liebe, die in jeder Zelle Deines Seins lebt. Wie können diese Augen dann Hass, Trauer, Schmerzen, Angst, Verwirrtheit, Kämpfe sehen? Du bist Liebe! Du bist Vertrauen! Du bist Du!

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