Begegnungen

Wir laufen durch die Straßen und sehen andere Menschen. Wir treffen uns mit Freunden, Bekannten, Verwandten und dürfen sie wahrnehmen und spüren. In jedem dieser Momente darf uns bewusst werden, uns auf einer Ebene der Liebe zu treffen und zu begegnen. Gerade heutzutage laufen wir oft wie in einer Glocke durch die Welt und schotten uns oftmals auf unseren Wegen ab. Was würde aber passieren, wenn wir nur auf unserem Weg zum Einkaufen, durch den Supermarkt, auf der Arbeit, … jedem Menschen, egal ob wir ihn mögen, riechen können, sehen wollen, … mit Liebe begegnen? Was passiert, wenn wir unser ehrlichstes Lächeln auf unsere Lippen bringen und egal wem auch schenken? Wir leben sehr oft aus unseren Mustern, Reaktionen, Bewertungen, Emotionen und Gedanken und vergessen dabei, dass wir alle auf seelischer Ebene EINS sind. Wir gehören alle zusammen. Wir sind eine Menschheit, ein Kollektiv, eine Gemeinschaft, eine universelle Seele. Trennung beherrschte (und beherrscht) zu lange unsere Welt und es ist an der Zeit, uns zu verbinden. Es ist z. B. auch an der Zeit, Yoga nicht mehr nur auf der Matte zu praktizieren, davon zu erzählen und sich in unseren Spielen des Verstands zu verstecken, wie „erleuchtet“ wir doch sind. Nein! Das Leben ist Yoga! Wir sind Yoga! Alle sind Yoga! Wir sind eine Vereinigung, die wir mit unserem Herzen öffnen und stärken dürfen! Es kommt nicht darauf an, ob mir aus einer Bewertung heraus etwas oder jemand gefällt oder nicht. Ob mir etwas an ihm passt oder nicht. Es kommt darauf an, wie wir uns begegnen. Ob wir es von Herzen, mit Mitgefühl und Liebe, Verständnis, Akzeptanz und zugleich des nötigen Selbstrespekts tun. Was bedeutet, dass wir unseren Bereich halten dürfen, ohne uns zu versperren, was um uns herum passiert. Denn ja, was passiert, wenn Du auf Deinem nächsten Weg unter Menschen allen mit einem Lächeln, einem offenen Herzen und Liebe begegnest und dabei erkennst – Recognize that the other person is you (Yogi Bhajan)? Probiere es aus! Füll Dich selbst mit der universellen Liebe, die uns alle verbindet und die uns zu Menschen macht! Viel Freude! 🙂

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Herzensraum

Was meint der Herzensraum? Was bedeutet er? Das Herz ist nicht geöffnet oder geschlossen. Es ist nicht mal dauerhaft offen. Es ist ein Raum, der immer da ist. Und was ist, wenn wir einfach nur dort verweilen? Wenn alles andere drum herum da ist, wir uns aber nicht damit identifizieren, geschweige denn leben? Wenn wir nur der Stimme des Herzens lauschen und die Liebe (zueinander, für sich, für das Leben) wahrnehmen? Spielt das drum herum dann noch eine Rolle? Alles ist da (unsere Persönlichkeit, Befindlichkeiten, Glaubenssätze, Ängste, Vergnügen, Wünsche, Ziele, Intentionen, Werte, Ego, Verstand, Beziehungen, …). Wir lassen es und uns jedoch „einfach“ sein. Ohne Zeit und Raum. Dabei leben, lieben und handeln wir aus dem Raum des Herzens, des spirituellen Herzens, der Liebe. Wie fühlt sich diese Liebe an? Können wir wirklich „einfach“ nur sein? Wie und was offenbart sich uns in durch diese Präsenz in (der) Wirklichkeit, uns? Kann sich uns ein unendlicher Ozean des Friedens, der Freude, des Glücks, der Wahrheit, der tiefen Liebe und Verbundenheit eröffnen? Sind dort wir? Unser Verstand wird uns diese Antwort nicht geben! Wir dürfen sein! In der Liebe, in unserem Selbst, in/als uns!

„Das einzig Bleibende ist die Wirklichkeit, und sie ist das Selbst.– Sri Ramana Maharshi

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Unser Herz

Wieso schrecken wir vor unserem Herzen zurück? Es ruft uns so laut. Es ruft seinen Schmerz hinaus. Es ruft seine Freude hinaus. Es ruft unser Leben hinaus! Es ruft uns zu: „Hey, schau her! Ich bin Dein Herz! Ich gehöre zu Dir! Alles was in mir ist, ist Teil von Dir! Wieso schaust Du mich nicht an? Wieso hörst Du mir nicht zu? Wieso willst Du mich immer übertönen? Wieso lässt Du uns nicht gemeinsam leben?“ Doch wir schauen und hören weg. Wir wollen vieles in uns nicht sehen! Meinen, das gehört nicht zu uns oder das wird schon so passen, wie es ist. Nein, tut es nicht! Wir sind so sehr in unserem Verstand und in unserem Ego, in unseren Mustern, Glaubenssätzen und Reaktionen gefangen, dass wir die Tür eiskalt wieder zu machen! Egal ob es um Schmerz, Freude, oder oder oder geht… Wir schlagen unserem Herzen die Tür wahrlich vor der Nase zu. Aus Bequemlichkeit, aus Faulheit, aus Angst, aus „Zeitmangel“, aus „ach eigentlich ist doch alles gut, auch wenn ich es selbst nicht glaube“, aus was weiß ich was… Ist das fair? Ist das die Annahme unseres Selbst? Ist das Liebe zu uns selbst? „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ – Ja, was ist mit uns selbst? Wieso öffnen wir nicht das, was uns zu unserem wahren Leben verhilft? Wieso gestatten wir uns nicht zuzulassen, was in uns ist? Glauben wir wirklich, dass „halbgare“ Dinge gehen oder „halbe“ Freude uns glücklich macht? Dass unsere Gedanken uns glücklich machen können? Glauben wir wirklich, dass es unser Herz nicht verdient hat, immer wieder aufs Neue geheilt zu werden? Glauben wir wirklich, dass wir uns ihm nicht hingeben können? Es ist Dein Herz! Es ist wunderschön! Behandle es auch so! Alles in und an Dir ist es mehr als wert! Es ist Dein Leben! Das bist Du!

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